Rembrandt. Selbstbildnis als Zeuxis

Ein Werk aus dem Wallraf-Richartz-Museum /Foundation Corboud, Martinstrasse 39 - Koln

by Ekkehard Mai

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Extent: 28 pages

Publisher: Dietrich Reimer Verlag

Subjects: Art & Art History

Series: Der Berliner Kunstbrief

Language: German

(Paperback) (Out of print)

(January 2002)

ISBN: 9783786124382

Price: $7.00

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On the one hand, Rembrandt’s self-portrait as Zeuxis is within the convention of self-portraiture; on the other, it blasts it apart by means of its subjectivity. With his winking look at the beholder, the painter gives a new interpretation to a long tradition: contemplation about himself. Rembrands ‘Selbstbildnis als Zeuxis’ steht einerseits in den Konventionen des Selbstportrats, andererseits sprengt es diese durch seine Subjektivitat. Mit seinem augenzwinkernden Blick auf den Betrachter gibt der Maler vor der Staffelei die Neudeutung einer langen Tradition: das Nachdenken uber sich selbst. Kaum ein anderer Kunstler hat Selbsterkenntnis und Selbstbekenntnis so miteinander verknupft wie Rembrandt. Einerseits Konventionen des Selbstportrats durch Tradition verpflichtet, sprengte er sie andererseits durch ruckhaltlose Subjektivitat. Die Praxis physiognomischen Experiments war nicht nur Ausdruck des malereitheoretisch forcierten Studiums von ‘passion’ und ‘expression’, sie war auch Teil einer marktorientierten Bildpropaganda. Das Kolner Bild aus den spaten Jahren hat seit jeher seine ungewohnliche Faszination aus zwei Aspekten gewonnen: der Psychologie des Alters und der Deutung des eigentlichen Themas. Beides fuhrte zu einer Fulle von Betrachtungen und Spekulationen um das ‘Geheimnis’ des Bildes. Der Maler vor der Staffelei – lachelt, lacht, weint er gar? Gibt er sich im Rollenportrat als Demokrit oder Zeuxis zu erkennen? Reflektiert er nicht nur das eigene Gewerbe, sondern auch den Tod? Eines ist sicher: Mit seinem augenzwinkernden Blick auf den Betrachter gibt er die Neudeutung einer langen Tradition: das Nachdenken uber sich selbst.

  • By (author) Ekkehard Mai