Die Universität zu Köln im Übergang vom Nationalsozialismus zur Bundesrepublik

By (author) Leo Haupts

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Extent: 406 pages

Publisher: Böhlau Verlag Köln

Subjects: German Studies, Twentieth- & Twenty-First- Century History

Series: Studien zur Geschichte der Universitat zu Koln

Language: German

Hardback (Published)

(March 2007)

ISBN: 9783412178062

6.18 x 9.33 inches

Price: $94.00

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Die Sichtung dessen, was nach der geistigen und materiellen Katastrophe des Dritten Reiches verblieben war und nach dem Willen der Besatzungsmachte den Neuanfang tragen sollte, stand in Koln unter dem von dem tatkraftigen Rektor Joseph Kroll beschworenen Leitgedanken des christlichen Abendlandes. Dieser sollte den Professoren und Studenten, die tiefer und verbreiteter in den Nationalsozialismus verwickelt und verstrickt waren, als man sich eingestehen wollte und konnte, in der Neuorientierung des Anfangs Selbstgewissheit geben. Im fortschreitenden Aufbau der Universitat und mit der Ruckkehr entlasteter Professoren sowie bei der Erganzung des Lehrkorpers wurde das Weitermachen in herkommlichen Bahnen abgesichert und das Vergessen und Verschweigen der NS-Zeit zur Maxime. Eine unpolitische Wissenschaftlichkeit sowie eine entpolitisierte gesellschaftliche Konformitat machten sich breit. Das Buch beschreibt den schwierigen Anfang, den muhsamen Wandel und die universitare Normalisierung in Forschung und Lehre auf der Ebene der stadtischen Gesamtuniversitat, wobei der Autor insbesondere die Entwicklung in der philosophischen Fakultat beobachtet.


Die Sichtung dessen, was nach der geistigen und materiellen Katastrophe des Dritten Reiches verblieben war und nach dem Willen der Besatzungsmachte den Neuanfang tragen sollte, stand in Koln unter dem von dem tatkraftigen Rektor Joseph Kroll beschworenen Leitgedanken des christlichen Abendlandes. Dieser sollte den Professoren und Studenten, die tiefer und verbreiteter in den Nationalsozialismus verwickelt und verstrickt waren, als man sich eingestehen wollte und konnte, in der Neuorientierung des Anfangs Selbstgewissheit geben. Im fortschreitenden Aufbau der Universitat und mit der Ruckkehr entlasteter Professoren sowie bei der Erganzung des Lehrkorpers wurde das Weitermachen in herkommlichen Bahnen abgesichert und das Vergessen und Verschweigen der NS-Zeit zur Maxime. Eine unpolitische Wissenschaftlichkeit sowie eine entpolitisierte gesellschaftliche Konformitat machten sich breit. Das Buch beschreibt den schwierigen Anfang, den muhsamen Wandel und die universitare Normalisierung in Forschung und Lehre auf der Ebene der stadtischen Gesamtuniversitat, wobei der Autor insbesondere die Entwicklung in der philosophischen Fakultat beobachtet.

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