In eigener Sache

Frauen vor den hochsten Gerichten des Alten Reiches

edited by Siegrid Westphal and contributions by Nicole Grochowina, Ralf-Peter Fuchs, Pauline Puppel, Irene Jung, Anja Amend-Traut, Eva Ortlieb, Anette Baumann, Barbara Staudinger and Siegrid Westphal

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Extent: 273 pages

Publisher: Vandenhoeck & Ruprecht

Subjects: Early Modern & Renaissance Studies

Language: German

(Paperback) (Published)

(August 2005)

ISBN: 9783412179052

6.06 x 9.09 inches

Price: $46.00

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Waren Frauen in der Fruhen Neuzeit wirklich nur Opfer einer willkurlichen Justiz, wie es Untersuchungen von Hexenprozessen oder strafrechtlichen Fallen lange Zeit glauben machten? Und schrankte die Geschlechtsvormundschaft sie in ihrer Handlungsfahigkeit so ein, dass sie weder rechts- noch geschaftsfahig waren? Welche Rolle spielte das Geschlecht uberhaupt bei zivilrechtlichen Verfahren? Solche Fragen stehen im Mittelpunkt dieses Bandes, der sich speziell mit der Inanspruchnahme von Reichskammergericht und Reichshofrat durch Frauen beschaftigt. In der Tat erweist sich mit einem Blick auf die zivilrechtliche Praxis, dass die Frauen der fruhneuzeitlichen Gesellschaft – unabhangig vom Stand und uber alle Regionen hinweg – sehr wohl Rechte besassen, die sie in grosser Zahl vor Gericht einklagten und mit Hilfe von Urteilen auch durchsetzen konnten. Das Geschlecht spielte gegenuber anderen Entscheidungskriterien offenbar nur eine nachgeordnete Rolle.

  • Contributions by Anja Amend-Traut
  • Contributions by Anette Baumann
  • Contributions by Ralf-Peter Fuchs
  • Contributions by Nicole Grochowina
  • Contributions by Irene Jung
  • Contributions by Eva Ortlieb
  • Contributions by Pauline Puppel
  • Contributions by Barbara Staudinger
  • Contributions by Siegrid Westphal
  • Edited by Siegrid Westphal