Die Inschriften der Stadt Baden-Baden und des Landkreises Rastatt
Gesammelt und bearbeitet von Ilas Bartusch
Hardback (Published)
(December 2009)
ISBN: 9783895007071
7.48 x 10.67 inches
Price: $132.00
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Der Band stellt in 541 Katalogartikeln den aus dem Mittelalter und der Fruhen Neuzeit (bis 1650) stammenden Inschriftenbestand der Stadt Baden-Baden und des Landkreises Rastatt vor. Dabei werden 343 Texte nach dem Original und 198 nach abschriftlicher Uberlieferung ediert; 112 Inschriften gelangen erstmals zur Veroffentlichung. Der Schwerpunkt des Materials liegt auf den 220 Grabmalern, von denen die bedeutendsten den Markgrafen von Baden(-Baden) gewidmet sind, die das Zisterzienserinnenkloster Lichtenthal und die Stiftskirche zu Baden-Baden als Familiengrablege nutzten. Grosszugige furstliche Schenkungen gestatteten beiden geistlichen Einrichtungen die Anschaffung einer reichen, vielfach inschriftlich bezeichneten Ausstattung, von der noch heute hochwertige Altare, Bildwerke, Goldschmiede- und Steinmetzarbeiten oder auch Paramente Zeugnis ablegen. Ausserhalb der Sepulkralkultur hat sich die landesherrliche Selbstreprasentation vor allem am und im Profanbau niedergeschlagen. Besonders eindrucksvoll sind die bildlich uberlieferten, mit teilweise poetischen Beischriften versehenen Ausmalungen der Festsale im Neuen Schloss zu Baden-Baden und im Schloss Neueberstein. Unter den niederadeligen Grabmalern erinnert ein betrachtlicher Teil an die Herren von Windeck, die lange Zeit die Schirmgerechtigkeit uber die Benediktinerabtei Schwarzach ausubten. Auch dieser, nach der Sakularisation bis auf das Munster abgerissenen Klosteranlage lassen sich immerhin noch 25 Inschriften zuordnen. In den burgerlichen und bauerlichen Grabmalern des Bearbeitungsgebietes scheinen vielfach die fur die Region typischen Gewerbe auf, zu denen vor allem der Kur- und Badbetrieb, die Holzflosserei und der Weinanbau zu rechnen sind. Ein grosserer Seltenheitswert als andernorts kommt den alteren Glockeninschriften zu, von denen lediglich 13 uberliefert sind.
Der Band stellt in 541 Katalogartikeln den aus dem Mittelalter und der Fruhen Neuzeit (bis 1650) stammenden Inschriftenbestand der Stadt Baden-Baden und des Landkreises Rastatt vor. Dabei werden 343 Texte nach dem Original und 198 nach abschriftlicher Uberlieferung ediert; 112 Inschriften gelangen erstmals zur Veroffentlichung. Der Schwerpunkt des Materials liegt auf den 220 Grabmalern, von denen die bedeutendsten den Markgrafen von Baden(-Baden) gewidmet sind, die das Zisterzienserinnenkloster Lichtenthal und die Stiftskirche zu Baden-Baden als Familiengrablege nutzten. Grosszugige furstliche Schenkungen gestatteten beiden geistlichen Einrichtungen die Anschaffung einer reichen, vielfach inschriftlich bezeichneten Ausstattung, von der noch heute hochwertige Altare, Bildwerke, Goldschmiede- und Steinmetzarbeiten oder auch Paramente Zeugnis ablegen. Ausserhalb der Sepulkralkultur hat sich die landesherrliche Selbstreprasentation vor allem am und im Profanbau niedergeschlagen. Besonders eindrucksvoll sind die bildlich uberlieferten, mit teilweise poetischen Beischriften versehenen Ausmalungen der Festsale im Neuen Schloss zu Baden-Baden und im Schloss Neueberstein. Unter den niederadeligen Grabmalern erinnert ein betrachtlicher Teil an die Herren von Windeck, die lange Zeit die Schirmgerechtigkeit uber die Benediktinerabtei Schwarzach ausubten. Auch dieser, nach der Sakularisation bis auf das Munster abgerissenen Klosteranlage lassen sich immerhin noch 25 Inschriften zuordnen. In den burgerlichen und bauerlichen Grabmalern des Bearbeitungsgebietes scheinen vielfach die fur die Region typischen Gewerbe auf, zu denen vor allem der Kur- und Badbetrieb, die Holzflosserei und der Weinanbau zu rechnen sind. Ein grosserer Seltenheitswert als andernorts kommt den alteren Glockeninschriften zu, von denen lediglich 13 uberliefert sind.
- Revised by Ilas Bartusch
"Review - German ""Der Bd. enthalt 550 lat. und dt. Inschriften der Zeit vom 12. bis 18. Jh. aus dem Raum der Stadt Baden-Baden und des Landkreises Rastatt. Da das Gebiet im Orleansschen Erbfolgekrieg schwer zerstort und die Inschriften sehr dezimiert worden sind, hat die Edition der uberlieferten zeugen grosse Bedeutung fur die Regionalgeschichte. (...)Der Hrsg. behandelt in der Einl. u.a. ""Die Geschichte der wichtigsten Standorte im Spiegel ihrer Inschriften"", die Quellen fur die nicht-originale Uberlieferung und die Inschriftentrager. Im Katalog beschreibt er jedes Denkmal, ediert und kommentiert er jede Inschrift - beispielhaft aspektreich, detailliert und akribisch.""Hartmut FreytagIn: Germanistik. 52 (2011) 1-2. S. 187.-------------------------------------""In
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