Die Inschriften des Mainzer Doms und des Dom- und Diözesanmuseums von 800 bis 1350
Herausgegeben von der Akademie der Wisseschaften und der Literatur, Mainz, und dem Institut für Geschichtliche Landeskunde an der Universität Mainz e.V. Auf der Grundlage der Vorarbeiten von Rüdiger Fuchs und Britta Hedtke bearbeitet von Susanne Kern
Paperback (Published)
(October 2010)
ISBN: 9783895007965
5.87 x 8.31 inches
Price: $19.00
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Ob gemalt, geritzt oder geschlagen, Inschriften uben stets eine grosse Faszination aus. Daruber hinaus sind sie nicht nur fur die historische Forschung, sondern auch fur die Kunstgeschichte, die Kirchen- und Mentalitatsgeschichte von unterschatzbarem Wert. Dank der zentralen Rolle, die die Stadt und das Erzbistum Mainz im Lauf der Jahrhunderte im Heiligen Romischen Reich Deutscher Nation spielte, zahlen die Mainzer Inschriften zu den wichtigsten Inschriftenbestanden Deutschlands. Bereits in den 1930er Jahren erschienen Die Inschriften der Stadt Mainz, die inzwischen jedoch langst vergriffen sind. An die Stelle des alten Bandes treten nun einzelne Inschriftenfuhrer, die sich verschiedenen Schwerpunkten und Standorten widmen, zusammengenommen einen kompletten Uberblick uber die Mainzer Inschriften geben und diese nach den ublichen Regeln Der Deutschen Inschriften mustergultig editieren. Als erstes Heft liegen nun die Inschriften des Mainzer Doms und des Dom- und Diozesanmuseums vor. Sie beschreiben Inschriften aus der Zeit vom 9. Jahrhundert bis 1350 und zeichnen die bewegte Geschichte des Mainzer Doms nach: Brande, Plunderungen und Umbauten fuhrten immer wieder zu Verlusten und Veranderungen. Der Beginn der Franzosischen Revolution leitete auch das Ende des Kurstaates ein. Mehrfach wurde die Stadt belagert und besetzt, schliesslich im Zuge der Sakularisation mehrere Kirchen abgerissen. Einzigartige Kunstgegenstande konnten rechtzeitig gerettet und im Dom- und Diozesanmuseum ausgestellt werden. Dazu zahlen die Willigistur oder das beruhmte Hatto-Fenster, das noch aus karolingischer Zeit stammt. Chronologisch geordnet, fuhrt der Band in die einzelnen Inschriften ein: der Originalinschrift ist eine Ubersetzung beigefugt, eine ausfuhrliche Erlauterung sowie Exkurse zu verschiedenen Themen vertiefen den historischen Kontext. Ein Glossar sowie ein Grundriss des Mainzer Doms, in dem die Standorte der einzelnen Inschriften vermerkt sind, runden den Inschriftenfuhrer ab.
Ob gemalt, geritzt oder geschlagen, Inschriften uben stets eine grosse Faszination aus. Daruber hinaus sind sie nicht nur fur die historische Forschung, sondern auch fur die Kunstgeschichte, die Kirchen- und Mentalitatsgeschichte von unterschatzbarem Wert. Dank der zentralen Rolle, die die Stadt und das Erzbistum Mainz im Lauf der Jahrhunderte im Heiligen Romischen Reich Deutscher Nation spielte, zahlen die Mainzer Inschriften zu den wichtigsten Inschriftenbestanden Deutschlands. Bereits in den 1930er Jahren erschienen Die Inschriften der Stadt Mainz, die inzwischen jedoch langst vergriffen sind. An die Stelle des alten Bandes treten nun einzelne Inschriftenfuhrer, die sich verschiedenen Schwerpunkten und Standorten widmen, zusammengenommen einen kompletten Uberblick uber die Mainzer Inschriften geben und diese nach den ublichen Regeln Der Deutschen Inschriften mustergultig editieren. Als erstes Heft liegen nun die Inschriften des Mainzer Doms und des Dom- und Diozesanmuseums vor. Sie beschreiben Inschriften aus der Zeit vom 9. Jahrhundert bis 1350 und zeichnen die bewegte Geschichte des Mainzer Doms nach: Brande, Plunderungen und Umbauten fuhrten immer wieder zu Verlusten und Veranderungen. Der Beginn der Franzosischen Revolution leitete auch das Ende des Kurstaates ein. Mehrfach wurde die Stadt belagert und besetzt, schliesslich im Zuge der Sakularisation mehrere Kirchen abgerissen. Einzigartige Kunstgegenstande konnten rechtzeitig gerettet und im Dom- und Diozesanmuseum ausgestellt werden. Dazu zahlen die Willigistur oder das beruhmte Hatto-Fenster, das noch aus karolingischer Zeit stammt. Chronologisch geordnet, fuhrt der Band in die einzelnen Inschriften ein: der Originalinschrift ist eine Ubersetzung beigefugt, eine ausfuhrliche Erlauterung sowie Exkurse zu verschiedenen Themen vertiefen den historischen Kontext. Ein Glossar sowie ein Grundriss des Mainzer Doms, in dem die Standorte der einzelnen Inschriften vermerkt sind, runden den Inschriftenfuhrer ab.
- Revised by Susanne Kern
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