Fremd – zu Hause

Eine donauschwäbische Kindheit 1932–1947

By (author) Josef Franz Thiel

Book cover: Fremd – zu Hause

Extent: 298 pages

Publisher: Böhlau Verlag Wien

Subjects: Cultural Studies, Social Sciences , Twentieth- & Twenty-First- Century History

Language: German

Hardback (Out of print)

(February 2012)

ISBN: 9783205786344

5.59 x 8.54 inches

Price: $50.00

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Der Autor beschreibt das dunkelste Jahrzehnt der Donauschwaben an Theiss und Donau. Er geht nicht nur auf die Geschichte dieses seit 200 Jahren in der Batschka ansassigen Kolonistenvolkes ein, sondern schildert auch, wie sich viele seiner Landsleute von Emissaren des Dritten Reiches verfuhren liessen und sich freiwillig zur Waffen-SS meldeten. 1944 kam mit dem Einmarsch der Tito-Partisanen der Umschwung. In zahlreichen Ortschaften wurden Manner liquidiert, andere und junge Frauen wurden zur Zwangsarbeit in die Sowjetunion deportiert, Kinder und Alte kamen ins Konzentrationslager, wo Zehntausende zugrunde gingen. Ab 1947 gelang dann vielen die Flucht uber Ungarn in den Westen. Der Autor selbst konnte mit Mutter und Geschwistern nach Osterreich entkommen. Sein Fazit: Wir Donauschwaben waren nicht nur Opfer, wir hatten auch Tater unter uns. Mit CD: Proben der Sprache der Filipowaer

Josef Franz Thiel, geboren 1932 in einem deutschsprachigen Dorf in der Westbatschka im damaligen Jugoslawien, studierte Philosophie, Ethnologie und Theologie sowie afrikanische Soziologie und Religionsethnologie in Wien und an der Sorbonne. Nach seiner Habilitation lehrte er Ethnologie u. a. an den Universitäten Bonn, Köln und Mainz, war Chefredakteur der Zeitschrift »Anthropos« und ab 1984 Direktor des damaligen Museums für Völkerkunde in Frankfurt am Main.

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