Ikonographisches Repertorium zu den Metamorphosen des Ovid

Die textbegleitende Druckgraphik, Bd. I.1: Narrative Darstellungen

by Gerlinde Huber-Rebenich, Sabine Lutkemeyer and Hermann Walter

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Extent: 406 pages

Publisher: Dietrich Reimer Verlag

Subjects: Art & Art History

Language: German

Hardback (Published)

(June 2014)

ISBN: 9783786126485

Price: $99.00

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Der Band dokumentiert die Fruhzeit der druckgraphischen Metamorphosen-Illustrierung in Frankreich, Italien und Deutschland. In dieser Phase dominiert die Illustrationsweise der narrativen Darstellung, die in einem geschlossenen Bildraum mehrere Sequenzen einer Mythenepisode aneinanderreiht. Motive aus Ovids Metamorphosen begegnen in allen denkbaren Gattungen der reprasentativen Kunst wie des Kunsthandwerks. Ein Medium, in dem sich Text und bildliche Umsetzung unmittelbar gegenuberstehen, ist das illustrierte Buch. Seit dem ausgehenden 15. Jahrhundert entstanden unzahlige mit Holzschnitten, Kupferstichen und Radierungen ausgestattete Metamorphosen Ausgaben. Das Ikonographische Repertorium bietet einen Uberblick uber die Illustrationsserien innerhalb der textbegleitenden Druckgraphik und verdeutlicht zugleich Kontinuitat und Wandel in der Darstellungsweise. Der Band I.1 dokumentiert die fruhesten Vertreter der druckgraphischen Metamorphosen-Illustrierung, in der zwei traditionsreiche Bildfamilien dominieren: Die eine geht zuruck auf die zuerst 1484 in Brugge bei Colard Mansion gedruckten Holzschnitte zur Bible des Poetes, einer franzosischen Adaptation der Verwandlungssagen, die andere, einflussreichere, auf die zuerst 1497 bei Giunta in Venedig erschienene Bildfolge zum Ovidio metamorphoseos vulgare des Giovanni dei Bonsignori. Hinzu kommen einige wenige Bildzyklen, die keine eigene Tradition auspragten, so die Illustrationen des Georg Wickram zu seiner Bearbeitung der Metamorphosen-Ubertragung des Albrecht von Halberstadt.

  • By (author) Gerlinde Huber-Rebenich
  • By (author) Sabine Lutkemeyer
  • By (author) Hermann Walter

Das vorliegende Werk ladt also beispielhaft dazu ein, den sich wandelnden Umgang mit Texten und Bildern nachzuvollziehen und zu vergleichen, was Illustrationen und ihre Verbreitung fruher fur den Menschen bedeutet haben und was sie ihm heute zu sagen haben.
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