Iberia Pontificia. Vol. IV: Provincia Compostellana

Dioeceses Abulensis, Salmanticensis, Cauriensis, Civitatensis, Placentina

By (author) José Luis Martín Martín By (author) Frank Engel

Book cover: Iberia Pontificia. Vol. IV: Provincia Compostellana

Extent: 224 pages

Publisher: Vandenhoeck & Ruprecht

Subjects: Medieval Studies, Religious Studies

Series: Regesta Pontificum Romanorum. Iberia Pontificia

Language: German

Hardback (Out of print)

(February 2016)

ISBN: 9783525310328

6.81 x 9.88 inches

Price: $88.00

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A special feature of this volume lies in its description of the interactions between the history of Church dogmas and Church theology. It also follows the historical events and comments on particularly important juxtapositions that are of general interest, instead of approaching the material longitudinally by depicting the path in the light of our modern standpoint, resulting in extensive introductions to the individual elements of dogmatics.


Der vierte Band der Iberia Pontificia erschliesst in rund 300 Regesten die Papstbeziehungen der Bistumer Avila, Salamanca, Coria, Ciudad Rodrigo und Plasencia bis zum Jahr 1198. Die behandelten Diozesen liegen jeweils im westlichen Teil der Konigreiche Kastilien und Leon. Trotz der politischen Grenzen verband die funf Bistumer nicht zuletzt ihre Zugehorigkeit zur Kirchenprovinz Compostela, die freilich auch zu Streitigkeiten fuhrte. Nach der Eroberung Toledos 1085 ging die Wiedererrichtung kirchlicher Strukturen zunachst einher mit der Neubesiedelung (repoblacion) des eroberten Landes. Unter der Leitung des Grafen Raimund von Burgund wurden die bereits in der Antike bezeugten Stadte Salamanca und Avila wiederbesiedelt. Erster Bischof beider Stadte wurde Hieronymus, ein Weggefahrte des Cid. Nach seinem Tod (1120) erhielten beide Diozesen einen eigenen Bischof. Im spateren 12. Jahrhundert folgte die Errichtung der weiteren Bistumer: im Falle Ciudad Rodrigos gegen den Widerstand Salamancas, im Falle Plasencias gegen den Avilas. Insbesondere im letzteren Fall haben die Auseinandersetzungen das Papsttum jahrelang beschaftigt. Wie schon in Band I-III werden ausser den Papstkontakten der Bischofe und Domkapitel auch die Papstbeziehungen der Kloster in Regestenform aufbereitet. Das Buch bietet neben dem Nachweis der archivalischen und historiographischen Uberlieferung bibliographische Angaben zu den Empfangerinstitutionen sowie historische Einfuhrungen.

Prof. Dr. José Luis Martín Martín ist Lehrstuhlinhaber für Mittelalterliche Geschichte an der Universität Salamanca in Spanien.

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