Imperial Subjects

Autobiographische Praxis in den Vielvölkerreichen der Habsburger, Romanovs und Osmanen im 19. und frühen 20. Jahrhundert

Contributions by Franziska Thun-Hohenstein Contributions by Denis Sdvizkov Contributions by Nora Mengel Contributions by Christian Marchetti Contributions by Hans-Lukas Kieser Contributions by Murat Kaya Contributions by Peter Holquist Contributions by Barbara Henning Contributions by Matthias Golbeck Contributions by Marija Djokic Contributions by Carla Cordin Contributions by Robert Luft Contributions by Alexis Hofmeister Contributions by Waltraud Heindl Contributions by Ulrich Schmid Contributions by Jens Herlth Contributions by Maurus Reinkowski Contributions by Elke Hartmann Contributions by Volker Depkat Edited by Martin Aust Edited by Frithjof Benjamin Schenk

Book cover: Imperial Subjects

Extent: 505 pages

Publisher: Böhlau Verlag Köln

Subjects: Nineteenth-Century Studies, Twentieth- & Twenty-First- Century History

Language: German

Paperback (Published)

(October 2015)

ISBN: 9783412501617

6.14 x 9.06 inches

Price: $94.00

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Der Band befasst sich mit dem Wechselverhaltnis von autobiographischer Praxis und historischem Wandel im Russischen Reich, in der Habsburgermonarchie und dem Osmanischen Reich im Zeitalter der anbrechenden Moderne. In den drei Imperien kam es seit Mitte des 19. Jahrhunderts zu einem Boom autobiographischen Schreibens und Publizierens. Wie, so wird gefragt, korrespondierte dieses Interesse an individuellen Lebensgeschichten mit dem strukturellen Wandel, der alle drei Vielvolkerreiche in dieser Zeit erfasste? Wie reflektierten imperiale Eliten historische Umbruche in autobiographischen Texten und wie verknupften sie diese Erfahrungen mit Erzahlungen uber ihr eigenes Leben? Um diese Fragen zu beantworten, werden autobiographische Praxis als Akt sozialer Kommunikation gelesen und die Vielvolkerreiche des ostlichen Europas als Kommunikationsraume imperialer Selbstbeschreibung analysiert. Die neue Reihe versteht sich als ein offenes Forum der vergleichenden Imperienforschung ohne spezifische regionale Festlegung. Sie vereint biographische und autobiographische Studien.


Der Band befasst sich mit dem Wechselverhaltnis von autobiographischer Praxis und historischem Wandel im Russischen Reich, in der Habsburgermonarchie und dem Osmanischen Reich im Zeitalter der anbrechenden Moderne. In den drei Imperien kam es seit Mitte des 19. Jahrhunderts zu einem Boom autobiographischen Schreibens und Publizierens. Wie, so wird gefragt, korrespondierte dieses Interesse an individuellen Lebensgeschichten mit dem strukturellen Wandel, der alle drei Vielvolkerreiche in dieser Zeit erfasste? Wie reflektierten imperiale Eliten historische Umbruche in autobiographischen Texten und wie verknupften sie diese Erfahrungen mit Erzahlungen uber ihr eigenes Leben? Um diese Fragen zu beantworten, werden autobiographische Praxis als Akt sozialer Kommunikation gelesen und die Vielvolkerreiche des ostlichen Europas als Kommunikationsraume imperialer Selbstbeschreibung analysiert. Die neue Reihe versteht sich als ein offenes Forum der vergleichenden Imperienforschung ohne spezifische regionale Festlegung. Sie vereint biographische und autobiographische Studien.

  • Contributions by Franziska Thun-Hohenstein
  • Contributions by Denis Sdvizkov
  • Contributions by Nora Mengel
  • Contributions by Christian Marchetti
  • Contributions by Hans-Lukas Kieser
  • Contributions by Murat Kaya
  • Contributions by Peter Holquist
  • Contributions by Barbara Henning
  • Contributions by Matthias Golbeck
  • Contributions by Marija Djokic
  • Contributions by Carla Cordin
  • Contributions by Robert Luft
  • Contributions by Alexis Hofmeister
  • Contributions by Waltraud Heindl
  • Contributions by Ulrich Schmid
  • Contributions by Jens Herlth
  • Contributions by Maurus Reinkowski
  • Contributions by Elke Hartmann
  • Contributions by Volker Depkat
  • Edited by Martin Aust
  • Edited by Frithjof Benjamin Schenk