Verfassung und Verfassungsvertrag.
Konstitutionelle Entwicklungsstufen in den USA und der EU.
By (author) Karl-Theodor Frhr. zu Guttenberg
Paperback (Out of print)
(January 2009)
ISBN: 9783428125340
6.18 x 9.17 inches
Price: $128.00
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Zielsetzung und Schwerpunkt der Arbeit ist eine vergleichende Untersuchung der konstitutionellen Entwicklungslinien in den USA und der EU. Hierzu legt Karl-Theodor Frhr. zu Guttenberg Eckpunkte und Grundlagen der jeweiligen Verfassungsgeschichte dar und beleuchtet das US-amerikanische sowie ein “europäisches” Verfassungsverständnis.
Im Ergebnis lässt sich das Erwachsen eines “transatlantischen Verfassungsfundamentes” konstatieren. Die Verfassungswerdung Amerikas ist sosehr auch eine europäische wie die europäische Verfassungsentwicklung auch eine amerikanische ist. Ihre Festigung und Bestätigung fanden und finden der US-amerikanische Verfassungsstaat sowie die europäische Verfassungsgemeinschaft u. a. durch Verfassunggebung, Verfassungsinterpretation und Verfassungsprinzipien. Drei Themenkomplexe, die ebenfalls einer transatlantisch vergleichenden Analyse unterzogen werden. Neben der Erörterung kodifizierter Wege zur Verfassungs(vertrags)ergänzung und -änderung stellt der Autor dabei die Rollen der beiden obersten Gerichte sowie Grundgedanken und Strukturelemente des amerikanischen Verfassungsstaates und der europäischen Verfassungsgemeinschaft einander gegenüber. Vergleichende Anmerkungen zu den jeweiligen Konventsverfahren und -ergebnissen (1789 und 2003-4) beschließen mit der Frage nach den Lehren für die EU resümierend die Analyse zweier Verfassunggebungsprozesse.
Am Ende der Arbeit steht eine Betrachtung der verfassungsmäßig verankerten Gottesbezüge auf beiden Seiten des Atlantiks. Die Darstellung erstreckt sich auch auf die Verfassungen der jeweiligen Einzelstaaten sowie der deutschen Bundesländer.
- By (author) Karl-Theodor Frhr. zu Guttenberg
»Eine in jeder Hinsicht detailreiche und Erkenntnisse liefernde Arbeit, die sicherlich in Zukunft noch oft herangezogen werden kann, wenn sich Fragen der europäischen Verfassungsentwicklung stellen. Bis zu seiner – jedenfalls für manche überraschenden – Berufung in das Amt des Bundeswirtschaftsministers ist Karl-Theodor zu Guttenberg als Außenpolitiker hervorgetreten – in der Tradition seines Großvaters. Das gewählte Thema der Dissertation bot sich vor diesem Hintergrund geradezu an. Wenn jetzt im Hinblick auf die bevorstehende Bundestagswahl über die politische Zukunft des Ministers diskutiert und dabei oft das Verteidigungsressort genannt wird, darf der Rezensent doch einen staatsbürgerlichen Wunsch äußern: dass es ein Ressort sein möge, in dem europapolitische Kompetenz der Bundesregierung auch nominal gebündelt wird. Vor dem Hintergrund der dem Bundestag und der Bundesregierung durch das ›Lissabon-Urteil‹ des Bundesverfassungsgerichts gestellten Aufgaben erscheint dies mehr als wünschenswert.« Dr. Matthias Wiemers, in: Die Öffentliche Verwaltung, 1/2010
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