Umweltschutz und EU-Beihilfenrecht
Die Berücksichtigung und Bedeutung von Umweltschutzaspekten im EU-Beihilfenrecht – nach dem more economic approach ein "ever greener approach"?
By (author) Leonie Kisling
Paperback (Published)
(July 2026)
ISBN: 9783162004932
6.1 x 9.13 inches
Price: $156.00
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EU state aid law offers significant potential for the integration of environmental protection requirements. The special status of environmental protection under the TFEU is accompanied by a “temporary priority” which significantly influences the interpretation and application of EU state aid law.
Within the framework of the green transition, EU State aid law constitutes an essential and highly suitable instrument for integrating environmental protection considerations while simultaneously safeguarding the internal market.
However, due to its primary law design, as well as the system and allocation of competences within EU State aid law, the definition set out in Article 107(1) TFEU is less suited to incorporating environmental considerations. By contrast, the exemptions under Article 107(3) TFEU already provide, under the current legal framework, a particularly appropriate basis for this purpose.
The current state of the European Commission’s practice and the case law of the EU courts already reveal an approach that takes into account the importance of environmental protection. Nevertheless, the interpretation and application of EU State aid law still fall short of both its full potential and the significance of environmental protection.
Environmental protection holds a prominent position within the TFEU, in the sense of a “temporary primacy” of environmental protection. In order to adequately reflect this, additional State aid instruments can be utilized to give greater weight to environmental considerations.
This reveals a previously untapped potential of EU State aid law that goes beyond a mere manifestation of environmental considerations in the European Commission’s soft law. In doing so, it is possible to achieve a balanced relationship between the importance of environmental protection and the core function of EU State aid law-the protection of the (ecologically qualified) internal market.
Einführung: Ziele, Begriffsdefinition und Gang der Untersuchung
A. Ziele der Arbeit - B. Begriffsdefinition: Der Europäische Umwelt(schutz)begriff - C. Gang der Untersuchung
Kapitel 1: Die Rolle von Umweltschutz und Europäischem Beihilfenrecht im Gesamtgefüge des AEUV
A. Der Umweltschutz im Gesamtgefüge des AEUV - B. Das Europäische Beihilfenrecht im Gesamtgefüge des AEUV - C. Grüne Beihilfen im Gesamtgefüge des AEUV: Zwischen EU-Umwelt- und EU-Beihilfenrecht - D. Fazit zu Kapitel 1
Kapitel 2: Die Berücksichtigung von Umweltschutzaspekten in der beihilfenrechtlichen Praxis der Unionsorgane - Der Status Quo
A. Die Genehmigungspraxis der Kommission: Der more economic approach - B. Die (tatbestandsreduzierende) Berücksichtigung von Umweltschutzaspekten auf Ebene des Art. 107 Abs. 1 AEUV - C. Die Berücksichtigung von Umweltschutzaspekten im Rahmen der Ausnahmetatbestände der Art. 107 Abs. 2 und Abs. 3 AEUV
Kapitel 3: Die Bedeutung von Umweltschutzaspekten im EU-Beihilfenrecht - Anknüpfungspunkte für mehr Umweltschutz nach dem Postulat des Art. 11 AEUV
A. Tatbestandsreduzierende Bedeutung von Umweltschutzaspekten auf Ebene des Art. 107 Abs. 1 AEUV - B. Die Bedeutung von Umweltschutzaspekten auf Ebene des Art. 107 Abs. 3 AEUV - C. Ökologische Nebenbestimmungen im EU-Beihilfenrecht - D. Eigener primärrechtlicher Ausnahmetatbestand „Umweltschutz" - E. Fazit: Bedeutung von Art. 11 AEUV im EU-Beihilfenrecht
Kapitel 4: Umweltschutz im EU-Beihilfenrecht durch Beteiligung und Rechtsschutz von Umweltverbänden
A. Beteiligungsrechte und Rechtsschutzmöglichkeiten von Umweltverbänden im EU-Beihilfenrecht - Status Quo - B. Bedürfnis nach Beteiligungsrechten und Rechtsschutzmöglichkeiten für Umweltverbände - C. Lösungsansätze für stärkere Beteiligungsrechte und Rechtsschutzmöglichkeiten von Umweltverbänden im EU-Beihilfenrecht - D. Fazit: Mehr Beteiligungsrechte und Rechtsschutzmöglichkeiten aber auch Beachtung der Besonderheiten des EU-Beihilfenrechts
Resümee: Auf dem Weg zu einem ever greener approach
A. Gestaltungsmacht von Art. 11 AEUV und Art. 107 ff. AEUV - B. Status Quo der Berücksichtigung von Umweltschutzaspekten im EU-Beihilfenrecht: Ein more environmental economic approach - C. Potenzial für einen ever greener approach im EU-Beihilfenrecht - D. Aufschwung für Beteiligungsrechte und Rechtsschutzmöglichkeiten - E. Gesamtbilanz
- By (author) Leonie Kisling
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