Schönberg verstehen

»Überwältigende Vielheit dissonanter Klänge«

By (author) Gerold Gruber

Book cover: Schönberg verstehen

Extent: 304 pages

Publisher: Böhlau Verlag Wien

Subjects: Jewish Studies, Music & Performing Arts

Language: German

Paperback (Published)

(August 2023)

ISBN: 9783205218500

6.69 x 9.49 inches

Price: $87.00

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Einblicke in die musikalische Welt Arnold Schönbergs


Die ausdrucksstarke Musik von Arnold Schonberg hat viele Generationen fasziniert und gleichfalls viele Fragen aufgeworfen. Gerold Gruber zeigt anhand der Drei Klavierstucke op. 11 auf, wie sich der Zugang zum Werk Schonbergs gewandelt hat und wie heute seine Musik verstanden werden kann. Die Person und das Werk Arnold Schonbergs ist aus dem internationalen Konzertleben nicht wegzudenken. Sein Einfluss auf die Musikgeschichte ist unverkennbar und unleugbar. Wie kann man sich dieser Musik nahern? Wie kann man das Werk Schonbergs verstehen? Gerold Gruber erklart das Verstandnis der Musik und fur die Musik Schonbergs am Beispiel der Drei Klavierstucke op. 11. Aufgrund der Tatsache, dass Schonbergs Denken derart vernetzt ist, indem seine Kreativitat in musikalischen, textlichen und gestalterischen Werken gleichermassen aktiv ist, werden in Exkursen auch andere Kompositionen als vergleichbare Musikstucke miteinbezogen. Daruber hinaus zeigt der Autor auch den Wandel des Zugangs zum Faszinosum der musikalischen Welt Schonbergs auf, weiters gibt er einen Einblick in die verschiedenen Analysemethoden und des daraus resultierenden Verstandnisses.

Gerold Gruber ist seit Jahrzehnten als Dozent für Musikwissenschaft an der mdw – Universität für Musik und darstellende Musik Wien tätig und hat sich in dieser Eigenschaft intensiv mit dem Leben und Werk von Arnold Schönberg auseinandergesetzt. 2002 veröffentlichte er die „Schönberg-Interpretationen“, ein grundlegendes Handbuch der Beschäftigung mit dem Komponisten und seinem Oeuvre, danach initiierte er die Gesamtausgabe der Schriften Schönbergs. Sein Interesse an der Zeit und am Umfeld brachte ihn 2006 zur Gründung des Vereins exil.arte, welcher sich zum Ziel gesetzt hat, von den Nationalsozialist:innen vertriebene, verfemte und ermordete Komponist:innen und Musiker:innen wieder eine Stimme zu geben und der Öffentlichkeit zu präsentieren. 2016 wurde der Verein als Forschungszentrum in die mdw aufgenommen.

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