Rheinhessen – Identität – Geschichte – Kultur

Edited by Franz Josef Felten Edited by Michael Matheus

Book cover: Rheinhessen – Identität – Geschichte – Kultur

Extent: 197 pages

Publisher: Franz Steiner Verlag

Subjects: Cultural Studies

Series: Geschichtliche Landeskunde

Language: German

Hardback (Published)

(November 2016)

ISBN: 9783515116008

6.69 x 9.49 inches

Price: $78.00

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Rheinhessen wurde 1816 in Folge des Wiener Kongresses als Provinz des Grossherzogtums Hessen-Darmstadt kunstlich geschaffen. Die Region blickte zu diesem Zeitpunkt bereits auf viele Jahrhunderte an Geschichte und Kultur unter verschiedenen Herrschaften zuruck. Es ist daher nicht verwunderlich, dass sich die meisten Landeskinder mit dem neuen Staatsgebiet schwer taten. Renommierte Autoren und Kenner der Region stellen in diesem Band unter anderem die Frage nach einer rheinhessischen Identitat, nach dem Raumbildungsprozess, dem Dialekt und den Mentalitatsmustern der Bevolkerung. Weitere Beitrage beleuchten die grossherzoglich hessische Gemeindeordnung von 1821 und das Wirken der engagierten Provinzialbaumeister, welches das Bild der rheinhessischen Dorfer bis heute pragt, sowie die fortschrittliche Arbeiterschutz- und Wohnungsbaupolitik der beiden grossten Stadte Mainz und Worms. Die Geschichte der Juden, die Auswanderung nach Nordamerika in Krisenzeiten und die Anfange der NSDAP in Rheinhessen finden ebenso Berucksichtigung. Und naturlich fehlt auch nicht der Blick auf den Weinbau, der in Rheinhessen bis heute als Wirtschaftsfaktor eine zentrale Rolle spielt.

Franz J. Felten, geb. 1946, nach Studien in Saarbrucken und Paris Arbeit als wissenschaftlicher Mitarbeiter. Promotion und Referendariat an Gymnasien in Saarbrucken, danach an der Freien Universitat Berlin (Habilitation), Essen, Dresden und Halle/Saale tatig. Von 1997 bis 2011 Professor fur mittelalterliche Geschichte in Mainz, von 2003 bis 2013 Leiter des Instituts fur Geschichtliche Landeskunde. Seine Forschungsinteressen liegen vor allem auf dem Gebiet des fruhen Mittelalters, der Geschichte der Kirche und der religiosen Bewegungen in sozial- und politikgeschichtlicher Perspektive. Mitglied mehrerer wissenschaftlicher Gesellschaften und Historischer Kommissionen. Michael Matheus, von 1994 bis 2018 Professor fur Mittlere und Neuere Geschichte und Vergleichende Landesgeschichte an der Johannes Gutenberg-Universitat Mainz. Von 2002 bis 2012 Direktor des Deutschen Historischen Instituts in Rom.

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