Objekte als Quellen der historischen Kulturwissenschaften

Stand und Perspektiven der Forschung

Edited by Annette Caroline Cremer Edited by Martin Mulsow

Book cover: Objekte als Quellen der historischen Kulturwissenschaften

Extent: 352 pages

Publisher: Böhlau Verlag Köln

Subjects: Cultural Studies

Series: Ding, Materialitat, Geschichte

Language: German

Hardback (Published)

(December 2017)

ISBN: 9783412507312

7.09 x 9.72 inches

Price: $74.00

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Materielle Kulturforschung hat sich in den vergangenen Jahren als ein ungemein fruchtbares Forschungsfeld etabliert. Ursprunglich aus der Ethnologie kommend, erweist sich der Rekurs auf physische Objekte auch in den Kulturwissenschaften als zentrale Erkenntnisquelle: Dinge konnen auf ihre konkrete und auf ihre soziale Funktion und Bedeutung hin befragt werden, auf ihre Eignung als Identitatsstifter und als Erinnerungsspeicher, auf ihre Zeichen- und Symbolhaftigkeit, ihren Eigensinn und darauf, wie sie von Menschen angeeignet werden. Der vorliegende Band konzentriert sich auf die Fruhe Neuzeit und gibt ein breites Panorama von Fallstudien. Er verbindet diese mit der Intention, eine Zwischenbilanz der Forschung zu ziehen. Hat die materielle Kulturforschung das Zeug zu einer eigenen Disziplin innerhalb der historischen Wissenschaften? Ist der Ansatz fur alle Epochen gleich fruchtbar? Wie tragfahig ist das theoretische Gerust, das hier verwendet wird?

Annette Cremer studierte Kunstgeschichte und Anglistik in Mainz und Marburg und unterrichtet als Akademische Rätin Kulturgeschichte am Historischen Institut der Justus-Liebig-Universität Gießen. Zuvor war sie fünf Jahre lang Wissenschaftliche Mitarbeiterin am dortigen International Graduate Centre for the Study of Culture. Ihre Dissertation zur Puppenstadt Mon Plaisir (Böhlau 2015) erhielt 2013 den Helge-Agnes-Pross-Förderpreis. Forschungsschwerpunkte bilden neben Adels-, Sammlungs- und Geschlechtergeschichte die Materielle Kulturforschung zum ‚langen‘ 18. Jahrhundert.

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