Meter Theon
Die Gottermutter bei den Griechen
by Maria Xagorari-Gleissner
Hardback (Out of print)
(April 2009)
ISBN: 9783447059862
6.65 x 9.49 inches
Price: $47.00
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Keine andere Gottin ist in der Forschung so im Hintergrund geblieben, wie die griechische Gottermutter. Wer war sie? War sie eine importierte Gottin aus Anatolien, wie in der altertumswissenschaftlichen Literatur fruher oft zu lesen war? Der Befund von weiblichen Idolen in spatmykenischen Heiligtumern und von zahlreichen Statten mit profaner und sakraler Funktion aus der fruhen Eisenzeit wirft neue Fragen auf: Was verband die Gottermutter mit den Gottinnen mutterlichen Charakters der agaischen Bronzezeit? Was hatte sie mit den Muttergottinnen der mykenischen Inschriften und mit den sitzenden Figuren der spathelladischen Heiligtumern gemeinsam? Wo traf sie die anatolische Kybele? Inwieweit folgte die bescheidene Bauform der Metroa der Tradition der fruhgriechischen Architektur der Herdhauser? Als Garantin des Lebens wurde die Gottermutter von vielen Menschen unabhangig von ihrem Geschlecht und sozialem Status verehrt. Ihr Priestertum bestand sowohl aus Mannern als auch aus Frauen. Der vielfaltige Charakter der Gottermutter zeigte sich auch in der Vielfalt der Lokalisierung ihrer offentlichen Kultstatten: im Freien, in Hohlen, auf Bergspitzen, auf der Agora, in Vereinshausern. Und als Beschutzerin der organisierten Gesellschaft vertrauten in manchen Stadt-Staaten die Griechen ihr sogar das Staatsarchiv an.
Keine andere Gottin ist in der Forschung so im Hintergrund geblieben, wie die griechische Gottermutter. Wer war sie? War sie eine importierte Gottin aus Anatolien, wie in der altertumswissenschaftlichen Literatur fruher oft zu lesen war? Der Befund von weiblichen Idolen in spatmykenischen Heiligtumern und von zahlreichen Statten mit profaner und sakraler Funktion aus der fruhen Eisenzeit wirft neue Fragen auf: Was verband die Gottermutter mit den Gottinnen mutterlichen Charakters der agaischen Bronzezeit? Was hatte sie mit den Muttergottinnen der mykenischen Inschriften und mit den sitzenden Figuren der spathelladischen Heiligtumern gemeinsam? Wo traf sie die anatolische Kybele? Inwieweit folgte die bescheidene Bauform der Metroa der Tradition der fruhgriechischen Architektur der Herdhauser? Als Garantin des Lebens wurde die Gottermutter von vielen Menschen unabhangig von ihrem Geschlecht und sozialem Status verehrt. Ihr Priestertum bestand sowohl aus Mannern als auch aus Frauen. Der vielfaltige Charakter der Gottermutter zeigte sich auch in der Vielfalt der Lokalisierung ihrer offentlichen Kultstatten: im Freien, in Hohlen, auf Bergspitzen, auf der Agora, in Vereinshausern. Und als Beschutzerin der organisierten Gesellschaft vertrauten in manchen Stadt-Staaten die Griechen ihr sogar das Staatsarchiv an.
- By (author) Maria Xagorari-Gleissner
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