Kalila und Dimna

Ibn al-Muqaffas Fabelbuch in einer mittelalterlichen Bilderhandschrift

Edited by Hans-Caspar Graf von Bothmer Edited by

Book cover: Kalila und Dimna

Extent: 150 pages

Publisher: Dr. Ludwig Reichert Verlag

Subjects: Literary Studies, Medieval Studies

Language: German

Paperback (Published)

(January 1981)

ISBN: 9783882261172

4.92 x 7.28 inches

Price: $15.00

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Die beruhmte, ursprunglich aus Indien stammende und in alle Kultursprachen des Vorderen Orients und Europas ubersetzte Fabelsammlung ist in der Fassung, die ihr der Literat und Hofmann Ibn al-Muqaffa im 8. Jahrhundert gegeben hat, eines der Meisterwerke arabischer Kunstprosa. Anhand der am besten erhaltenen Bilder aus der Munchener Handschrift wird deutlich, wie charakteristische und haufig konfliktreiche Geschehnisse menschlichen Zusammenlebens und ihre Spiegelung im Tierreich zu einpragsamen Bildformeln verdichtet wurden, denen ihre prazise Zeichnung und eine reiche Farbigkeit hohen sinnlichen Reiz verleihen.


Die beruhmte, ursprunglich aus Indien stammende und in alle Kultursprachen des Vorderen Orients und Europas ubersetzte Fabelsammlung ist in der Fassung, die ihr der Literat und Hofmann Ibn al-Muqaffa im 8. Jahrhundert gegeben hat, eines der Meisterwerke arabischer Kunstprosa. Anhand der am besten erhaltenen Bilder aus der Munchener Handschrift wird deutlich, wie charakteristische und haufig konfliktreiche Geschehnisse menschlichen Zusammenlebens und ihre Spiegelung im Tierreich zu einpragsamen Bildformeln verdichtet wurden, denen ihre prazise Zeichnung und eine reiche Farbigkeit hohen sinnlichen Reiz verleihen.

  • Edited by Hans-Caspar Graf von Bothmer
  • Edited by

„Die Monographie legt ihren Schwerpunkt auf detaillierte Bildbeschreibungen von 30 der 73 Miniaturen der Handschrift. Die Beschreibungen sind in ebenso exakter wie eingängiger Sprache gehalten; durch die ausklappbare Legende der Abbildung lassen sich alle Bilder gut zu den Beschreibungen aufsuchen und betrachten. Das Verdienst der Beschreibungen liegt neben einer guten Charakterisierung des gesamten Bildprogramms insbesondere darin, dass Details, die sonst gern übersehen werden, die ihnen gebührende Aufmerksamkeit erlangen. (...)<br/>Angesichts der Tatsache, dass selbst diese neueren Beschreibungen die detaillierte Arbeit von Bothmers nicht überholt erscheinen lassen, sondern im Gegenteil mit Anerkennung zitieren und verwerten, möchte man dem Bändchen mit Nachdruck einen ebensolchen wünschen, zumindest aber die gebührende Aufmerksamkeit für die noch lieferbare Auflage.“<br/><br/>Claudia Ott<br/><br/>In: Orientalistische Literaturzeitung. 108 (2013) Heft 2. S. 77.
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