Illustrierte Aristotelescodices

Die medialen Konsequenzen universitärer Lehr- und Lernpraxis in Oxford und Paris

By (author) Hanna Wimmer Series edited by Ulrich Rehm Series edited by Barbara Schellewald Series edited by Bruno Reudenbach

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Extent: 456 pages

Publisher: Böhlau Verlag Köln

Subjects: Medieval Studies

Series: Sensus. Studien zur mittelalterlichen Kunst

Language: German

Hardback (Published)

(May 2018)

ISBN: 9783412503154

7.13 x 9.69 inches

Price: $107.00

In stock

Seit dem spaten 12. Jahrhundert entstand an den europaischen Universitaten eine neue intellektuelle Schriftkultur. Die neuen Lehr- und Lernstrukturen machten das Buch zum zentralen Medium von Erwerb und Ubermittlung von Wissen. Anhand zahlreicher illustrierter Handschriften, die Traktate des Aristoteles und Aristoteleskommentare in lateinischer Ubersetzung enthalten, untersucht die Autorin die Bedeutung der visuellen Organisation dieser Codices fur die Transmissions- und Rezeptionsprozesse. Besondere Aufmerksamkeit gilt dabei der Rolle der in der Forschung bisher kaum beachteten Bilder in den Handschriften.


English summary: From the late 12th century onwards, a new intellectual writing culture developed at the emerging European universities. New teaching and learning structures made the book the central medium for the acquisition and transfer of knowledge. Using numerous illustrated manuscripts containing tracts of Aristotle and Aristotle’s commentaries in Latin translation, the author examines the importance of the visual organization of these codices with their characteristic ordinatio and page arrangement for processes of transmission and reception. Special attention is paid to the role of images in the manuscripts, which not only functioned as status symbols but also as highly efficient tools for scholars. German description: Seit dem spaten 12. Jahrhundert entstand an den sich formierenden europaischen Universitaten eine neue intellektuelle Schriftkultur. Die neuen Lehr- und Lernstrukturen machten das Buch zum zentralen Medium von Erwerb und Ubermittlung von Wissen. Anhand zahlreicher illustrierter Handschriften, die Traktate des Aristoteles und Aristoteleskommentare in lateinischer Ubersetzung enthalten, untersucht die Autorin die Bedeutung der visuellen Organisation dieser Codices mit ihrer charakteristischen ordinatio und Seitendisposition fur die Transmissions- und Rezeptionsprozesse. Besondere Aufmerksamkeit gilt dabei der Rolle der in der Forschung bisher kaum beachteten Bilder in den Handschriften, die keineswegs nur Statussymbole, sondern hoch effiziente Arbeitsinstrumente fur Gelehrte waren.

Hanna Wimmer wurde mit dieser Arbeit an der Universität Hamburg promoviert und ist dort Juniorprofessorin am Kunstgeschichtlichen Seminar.

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