Glienke

Eine slawische Burg des 9. und 10. Jahrhunderts im östlichen Mecklenburg

Mit Beiträgen von Almuth Alsleben und Ralf-Jürgen Prilloff

Book cover: Glienke

Hardback (Published)

(January 2015)

ISBN: 9783954900749

7.48 x 11.42 inches

Price: $107.00

In stock

As a result of archaeological excavations conducted in advance of highway construction in Glienke, Lkr. Mecklenburg-Strelitz, a Slavic hillfort of the ninth and tenth century could be entirely investigated for the first time in the state of Mecklenburg-Vorpommern. In addition, large parts of its adjacent outer fortified settlement were uncovered. This made it possible to gain extensive knowledge of the settlement- and economic structure of a Middle Slavic hillfort complex and also to more closely evaluate the social conditions of the inhabitants of the hillfort and those of the outer settlement.<br/>


Mit den archaologischen Ausgrabungen im Vorfeld des Autobahnbaus bei Glienke, Lkr. Mecklenburg-Strelitz, konnte erstmals in Mecklenburg-Vorpommern ein slawischer Burgwall des 9. und 10. Jahrhunderts vollstandig untersucht werden. Daruber hinaus wurden auch grossere Areale der anschliessenden Vorburgsiedlung freigelegt. Dies bot die Moglichkeit, umfassende Erkenntnisse zur Siedlungs- und Wirtschaftsstruktur einer mittelslawischen Burganlage zu gewinnen und die sozialen Verhaltnisse der Bewohner des Burgwalles und denen der Vorburgsiedlung naher zu beurteilen. Mit dem vorliegenden Band werden die archaologischen und naturwissenschaftlichen Grabungsergebnisse des Burg-Siedlungskomplexes von Glienke prasentiert, die nicht nur fur die regionale Besiedlungsgeschichte im ostlichen Mecklenburg, sondern auch fur die Erforschung der westslawischen Kultur zwischen Elbe und Oder von grosster Bedeutung sind. Vor allem die vollstandige Freilegung des Burgwalles ermoglicht detaillierte und kaum vergleichbare Einblicke in die Siedlungsstruktur einer slawischen Burganlage. Auf Grundlage von archaologischen, historischen und naturwissenschaftlichen Quellen konnen herrschaftliche und wirtschaftliche Funktionen der in der Burg wohnhaften Bevolkerung beurteilt, aber auch die Ursachen fur den enormen Burgenbau im 9. und 10. Jahrhundert in weiten Teilen des slawischen Siedlungsgebietes diskutiert werden. Der kultur- und besiedlungsgeschichtliche Blick richtet sich dabei vornehmlich auf das historisch uberlieferte Stammesgebiet der slawischen Redarier im ostlichen Mecklenburg, vor allem auf die Region zwischen Tollensesee und Uecker, in dem die Burg von Glienke im 9. Jahrhundert gegrundet wurde.

  • By (author) Sebastian Messal

„The Glienke site was excavated ahead of motorway construction and is one of the few sites from development-Ied archaeology to receive detailed publication. The relatively recent excavation guarantees a modern standard of documentation, even if one takes into account the constraints of development-Ied work. Most importantly, the site represents a practically fully excavated 9th- to 10th-century fortification and large parts of the adjacent bailey. These aspects, together with the detailed and comprehensive analysis of the site and an find categories induding botanical and faunal remains (217-33), make this volume a valuable contribution to early medieval archaeology and provide a basis for comparison for future work.“<br/><br/>Von Hajnalka Herold<br/><br/>In: Medieval Archaeology,59/2015, S. 397-398.<br/>---------------------------------------<br/>„Mit dem vorliegenden Band werden die archäologischen und naturwissenschaftlichen Grabungsergebnisse des Burg-Siedlungskomplexes von Glienke präsentiert, die nicht nur für die regionale Besiedlungsgeschichte im östlichen Mecklenburg, sondern auch für die Erforschung der westslawischen Kultur zwischen Elbe und Oder von größter Bedeutung sind. Vor allem die vollständige Freilegung des Burgwalles ermöglicht detaillierte und kaum vergleichbare Einblicke in die Siedlungsstruktur einer slawischen Burganlage. Auf Grundlage von archäologischen, historischen und naturwissenschaftlichen Quellen können herrschaftliche und wirtschaftliche Funktionen der in der Burg wohnhaften Bevölkerung beurteilt, aber auch die Ursachen für den enormen Burgenbau im 9. und 10. Jahrhundert in weiten Teilen des slawischen Siedlungsgebietes diskutiert werden. Der kultur- und besiedlungsgeschichtliche Blick richtet sich dabei vornehmlich auf das historisch überlieferte Stammesgebiet der slawischen Redarier im östlichen Mecklenburg, vor allem auf die Region zwischen Tollensesee und Uecker, in dem die Burg von Glienke im 9. Jahrhundert gegründet wurde.“<br/><br/>In: <a target="_blank" href="http://fachbuchkritik.de/html/glienke_eine_slawische_burg.html">http://fachbuchkritik.de/html/glienke_eine_slawische_burg.html</a>
—