Fritz Kreisler

Ein Kosmopolit im Exil. Vom Wunderkind zum „König der Geiger“

Edited by Gerold Gruber

Book cover: Fritz Kreisler

Extent: 128 pages

Publisher: Böhlau Verlag Wien

Subjects: Jewish Studies, Music & Performing Arts

Language: German

Paperback (Published)

(August 2023)

ISBN: 9783205218531

9.49 x 8.31 inches

Price: $44.00

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Einblicke in das Leben des Violinvirtuosen Fritz Kreisler (Wien, 1875 – 1962, New York)


Die Ausstellung im Exilarte Zentrum der mdw zeigt die verschiedenen Lebensabschnitte eines der grossten Violinvirtuosen des 20. Jahrhunderts, dessen Erfolgsstory von Wien ausging und in New York endete. Fritz Kreisler war einerseits Kosmopolit und andererseits vom Exilant:innen-Schicksal betroffen. Aus Anlass des 10. Internationalen Fritz Kreisler Violinwettbewerbs, der seit 1979 an der mdw – Universitat fur Musik und darstellende Kunst Wien ausgetragen wird, wurde die neue Ausstellung des Exilarte Zentrum der mdw entwickelt – um das Leben und die Bedeutung Fritz Kreislers der Offentlichkeit zu prasentieren. Nachdem die Nazis alle seine Auftritte und Aufnahmen aufgrund seiner judischen Herkunft verboten hatten, emigrierte er im September 1939 in die USA und wurde 1943 amerikanischer Staatsburger. Neben seinen spektakularen Erfolgen seit seiner Kindheit bis zum Ende der Karriere beleuchtet die Ausstellung ihn als Jude und Exilant. Die Ausstellung zeigt aber auch Kreislers philanthropischen und karitativen Tatigkeiten auf. Im Zuge der Recherchen neu entdecktes Material erganzt die schwierige Forschungslage.

Gerold Gruber ist seit Jahrzehnten als Dozent für Musikwissenschaft an der mdw – Universität für Musik und darstellende Musik Wien tätig und hat sich in dieser Eigenschaft intensiv mit dem Leben und Werk von Arnold Schönberg auseinandergesetzt. 2002 veröffentlichte er die „Schönberg-Interpretationen“, ein grundlegendes Handbuch der Beschäftigung mit dem Komponisten und seinem Oeuvre, danach initiierte er die Gesamtausgabe der Schriften Schönbergs. Sein Interesse an der Zeit und am Umfeld brachte ihn 2006 zur Gründung des Vereins exil.arte, welcher sich zum Ziel gesetzt hat, von den Nationalsozialist:innen vertriebene, verfemte und ermordete Komponist:innen und Musiker:innen wieder eine Stimme zu geben und der Öffentlichkeit zu präsentieren. 2016 wurde der Verein als Forschungszentrum in die mdw aufgenommen.

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