Fehdehandeln und Fehdegruppen im spätmittelalterlichen und frühneuzeitlichen Europa

Contributions by Jean Philippe Juchs Contributions by Andreas Klein Contributions by Daria Starcenko Contributions by Sascha Reif Contributions by Adam Szweda Contributions by Istvan Tringli Edited by Mathis Prange Edited by Christine Reinle

Book cover: Fehdehandeln und Fehdegruppen im spätmittelalterlichen und frühneuzeitlichen Europa

Extent: 219 pages

Publisher: V&R unipress

Subjects: Medieval Studies

Language: German

Hardback (Published)

(November 2014)

ISBN: 9783847103622

6.3 x 9.25 inches

Price: $74.00

In stock

Fehdefuhrung, als eigenmachtige Gewaltausubung im Kontext von Feindschaft bzw. als Mittel des Konfliktaustragens, stellte trotz moglicher Sanktionen in vielen europaischen Landern eine gangige Praxis dar. Hier werden die Fehdepraktiken analysiert, die an der englisch-schottischen Grenze in Spatmittelalter und Fruher Neuzeit, im spatmittelalterlichen Frankreich, Ungarn und Polen, im ukrainisch-ruthenischen Grenzraum der Fruhen Neuzeit und im Ostafrika des 19. Jahrhunderts ublicher Bestandteil von Fehdefuhrung waren. Zudem werden Kontexte und Tragergruppen des Gewalthandelns behandelt.


English summary: Feuding – defined as autonomous exercise of violence based on enmity or as a means of violent conflict management – was a widespread practice in many European countries. In this volume practices of feuding being customary on the Borders between England and Scotland in the late Middle Ages and in Early Modern Times, in late-medieval France, Hungary and Poland, in the early-modern Ruthenian-Ukrainian border regions and in Eastern Africa during the 19th century are analyzed. Furthermore the context in which feuding took place and the groups resorting to autonomous violence are taken into consideration. Thus a contribution is made to distinguish between feuds and wars. German description: Fehdefuhrung – verstanden als eigenmachtige Gewaltausubung im Kontext von Feindschaft bzw. als Mittel des Konfliktaustragens – stellte trotz moglicher rechtlicher Sanktionen in vielen europaischen Landern eine gangige Praxis dar. In dem Band werden die Fehdepraktiken analysiert, die an der englisch-schottischen Grenze in Spatmittelalter und Fruher Neuzeit, im spatmittelalterlichen Frankreich, Ungarn und Polen, im ukrainisch-ruthenischen Grenzraum der Fruhen Neuzeit und im Ostafrika des 19. Jahrhunderts ublicher Bestandteil von Fehdefuhrung waren. Zudem werden Kontexte sowie Tragergruppen des Gewalthandelns in den Blick genommen. Auf diese Weise wird auch ein Beitrag zu der Frage nach der Moglichkeit einer Unterscheidung von Fehde und Krieg geleistet.

  • Contributions by Jean Philippe Juchs
  • Contributions by Andreas Klein
  • Contributions by Daria Starcenko
  • Contributions by Sascha Reif
  • Contributions by Adam Szweda
  • Contributions by Istvan Tringli
  • Edited by Mathis Prange
  • Edited by Christine Reinle