Europas Spiegel
Die Antikensammlung im Suermondt-Ludwig-Museum Aachen
Edited by Katja Sporn
Hardback (Published)
(November 2005)
ISBN: 9783895005077
8.19 x 11.69 inches
Price: $138.00
In stock
The collection of antiquities in the Suermondt-Ludwig Museum Aachen has hitherto been nearly unknown even among specialists. It mainly contains of vases and terracotta figurines, along with sculpture, metall, plaster and glass ware representing a wide geographical and chronological range. Material from the Cypriote, Greek, Etruscan, Roman, Punic, South Russian areas, as well as the Iberian Culture date from the Bronze Age to Late Antiquity. The collection consisted of around 400 pieces, a fourth of which went lost during World War II. The catalogue has been compiled by students and staff of the Institute of Archaeology at the University of Cologne.
English description: The collection of antiquities in the Suermondt-Ludwig Museum Aachen has hitherto been nearly unknown even among specialists. It mainly contains of vases and terracotta figurines, along with sculpture, metall, plaster and glass ware representing a wide geographical and chronological range. Material from the Cypriote, Greek, Etruscan, Roman, Punic, South Russian areas, as well as the Iberian Culture date from the Bronze Age to Late Antiquity. The collection consisted of around 400 pieces, a fourth of which went lost during World War II. The catalogue has been compiled by students and staff of the Institute of Archaeology at the University of Cologne. German description: Gegenstand des Buches ist die Erfassung des Gesamtbestandes an Antiken im Suermondt-Ludwig-Museum Aachen, die selbst in Fachkreisen bisher weitgehend unbekannt ist. Sie umfasst in erster Linie Tongefasse und figurliche Terrakotten, daneben aber auch Marmorskulpturen, Metall-, Stuck- und Glasgegenstande aus verschiedenen Teilen der zyprischen, griechischen, etruskischen, romischen, punischen, sudrussischen, in geringem Umfang sogar der iberischen Kultur. Insgesamt handelt es sich um rund 400 Antiken, von denen etwa ein Viertel wahrend des 2. Weltkrieges verloren gegangen ist. Der Katalog wurde von Studenten und Mitarbeitern des Archaologischen Instituts Koln erarbeitet.
- Edited by Katja Sporn
"Review - German ""Unter den burgerlichen Sammlungen klassischer Altertumer in Deutschland, die im 19. und fruhen 20. Jh. nicht aus furstlichem Besitz hervorgingen und nicht im universitaren Kontext entstanden, ist das Liebieghaus-Museum in Frankfurt a.M. vielleicht die bedeutendste, aber nicht die einzige. In der fruh industrialisierten Stadt Aachen setzte das Interesse an der Begrundung eines stadtischen Museums und auch am Sammeln von Antiken in der 2. Halfte des 19. Jh. ein, was durch Ankaufe der damaligen Direktoren begleitet wurde. Vor dem letzten Krieg hatte die Sammlung einen betrachtlichen Umfang, erlitt aber furchterliche Kriegsverluste (im vorliegenden Katalog muss es immer wieder verschollen heissen), hatte dann eine Glanzzeit zwischen 1960 und 1985, solange zahlreiche Leihgaben des Ehepaars Ludwig auch die Antikenabteilung bereicherten, und ist danach deutlich in Vergessenheit geraten (zu alledem gute Informationen von K. S. in der einleitenden Sammlungsgeschichte). Die Hg. hat nunmehr den Bestand und die verschollenen Werke, soweit sie noch dokumentiert waren, mit 29 Studierenden und Wissenschaftlern des Kolner Universitatsinstituts wissenschaftlich bearbeitet, was in den vorzuglich gestalteten Katalog mit 385 Eintragen mundete. Vasen machen den Hauptbestandteil aus (185 Nrn.), Terrakotten und Verwandtes sind auch gut vertreten (131 Nrn.). Von den 8 Marmorskulpturen sind 5 verschollen, so dass sich die Sammlung insgesamt auf Kleinkunst beschrankt. Nichts ist zentral wichtig innerhalb der archaologischen Forschung, aber der Spezialist wird manche Erganzung finden. Und vieles ist asthetisch so ansprechend, dass die Sammlung es verdient, einen erkennbaren Platz in der stadtischen Offentlichkeit zu haben. Der enigmatische Buchtitel: das bedeutendste und schonste Werk ist der griechische bronzene Klappspiegel aus fruhhellenistischer Zeit mit Europa auf dem Stier im Relief.""In: Museum helveticum. 2008. S. 189-190."
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„Unter den «bürgerlichen» Sammlungen klassischer Altertümer in Deutschland, die im 19. und frühen 20. Jh. nicht aus fürstlichem Besitz hervorgingen und nicht im universitären Kontext entstanden, ist das Liebieghaus-Museum in Frankfurt a.M. vielleicht die bedeutendste, aber nicht die einzige. In der früh industrialisierten Stadt Aachen setzte das Interesse an der Begründung eines städtischen Museums und auch am Sammeln von Antiken in der 2. Hälfte des 19. Jh. ein, was durch Ankäufe der damaligen Direktoren begleitet wurde. Vor dem letzten Krieg hatte die Sammlung einen beträchtlichen Umfang, erlitt aber fürchterliche Kriegsverluste (im vorliegenden Katalog muss es immer wieder «verschollen» heissen), hatte dann eine Glanzzeit zwischen 1960 und 1985, solange zahlreiche Leihgaben des Ehepaars Ludwig auch die Antikenabteilung bereicherten, und ist danach deutlich in Vergessenheit geraten (zu alledem gute Informationen von K. S. in der einleitenden Sammlungsgeschichte). Die Hg. hat nunmehr den Bestand und die verschollenen Werke, soweit sie noch dokumentiert waren, mit 29 Studierenden und Wissenschaftlern des Kölner Universitätsinstituts wissenschaftlich bearbeitet, was in den vorzüglich gestalteten Katalog mit 385 Einträgen mündete. «Vasen» machen den Hauptbestandteil aus (185 Nrn.), Terrakotten und Verwandtes sind auch gut vertreten (131 Nrn.). Von den 8 Marmorskulpturen sind 5 verschollen, so dass sich die Sammlung insgesamt auf «Kleinkunst» beschränkt. Nichts ist zentral wichtig innerhalb der archäologischen Forschung, aber der Spezialist wird manche Ergänzung finden. Und vieles ist ästhetisch so ansprechend, dass die Sammlung es verdient, einen erkennbaren Platz in der städtischen Öffentlichkeit zu haben. Der enigmatische Buchtitel: das bedeutendste und schönste Werk ist der griechische bronzene Klappspiegel aus frühhellenistischer Zeit mit Europa auf dem Stier im Relief.“<br/><br/>In: Museum helveticum. 2008. S. 189-190.<br/>
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