Die Gesellschaft fur Rheinische Geschichtskunde (1881-1981)

Tragerschaft, Organisation und Ziele in den ersten 100 Jahren ihres Bestehens

by Klaus Pabst, editorial board member Stephan Laux

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Extent: 288 pages

Publisher: Böhlau Verlag Köln

Subjects: Earth & Life Sciences , Twentieth- & Twenty-First- Century History

Series: Einheit & Vielfalt im Recht / Legal Unity & Pluralism

Series volume number: 2, 1

Language: German

Hardback (Published)

(April 2022)

ISBN: 9783412521547

6.89 x 9.65 inches

Price: $37.00

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Die “Gesellschaft fur Rheinische Geschichtskunde” wurde 1881 gegrundet. Angesichts des zunehmenden Nationalismus im deutschen Kaiserreich war ihre Arbeit uber Jahrzehnte hinweg einer Spannung ausgesetzt, die durch die Affinitat weiter Bevolkerungskreise in der Region zu Katholizismus und Liberalismus erheblich verstarkt wurde.


Die “Gesellschaft fur Rheinische Geschichtskunde” wurde 1881 gegrundet. Angesichts des zunehmenden Nationalismus im deutschen Kaiserreich war ihre Arbeit uber Jahrzehnte hinweg einer Spannung ausgesetzt, die durch die Affinitat weiter Bevolkerungskreise in der Region zu Katholizismus und Liberalismus erheblich verstarkt wurde. So erklart sich das Bestreben der damaligen Akteure, durch die Veroffentlichung von Quellen ohne politische oder weltanschauliche Parteinahme gleichermassen zur Erhellung der regionalen wie eben auch der “vaterlandischen” Geschichte beizutragen. Diese aus der Tradition der “Gesellschaft” erwachsene Selbstverpflichtung zur Arbeit an den in der Regel archivischen uberlieferungen wahrt inzwischen uber 140 Jahre. Dabei war die “Gesellschaft” immer auch Objekt und Spiegel wissenschaftlicher Konjunkturen und Netzwerke, politischer Systeme und soziookonomischer Umbruche. In diesem Licht schildert dieses Buch die Geschichte der “Gesellschaft” vor allem hinsichtlich ihrer institutionellen Entwicklung: Die akademische wie die burgerschaftliche Trager- bzw. Mitgliederschaft der “Gesellschaft”, ihre Organisation und ihre Stellung in Staat und Provinz stehen dabei im Mittelpunkt. Auch die politischen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen werden beleuchtet: die Kaiser- wie die Weimarer Zeit, das Verhalten der “Gesellschaft” gegenuber der unter dem Nationalsozialismus propagierten “Volksgeschichte” und schliesslich auch die Neuausrichtung ihrer Arbeit nach Auflosung der preussischen Rheinprovinz in der Nachkriegszeit.

  • By (author) Klaus Pabst
  • Editorial board member Stephan Laux