Der Unternehmer

Zum Wandel von Ethos und Strategie des Unternehmertums im Ausgang der Moderne

By (author) Lars Immerthal

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Extent: 430 pages

Publisher: Brill | Fink

Subjects: Business & Economics, Philosophy

Language: German

Paperback (Published)

(July 2007)

ISBN: 9783770542376

6.69 x 9.49 inches

Price: $46.00

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Immerthals Buch beschreibt den Wandel des Begriffs und der Vorstellung vom Unternehmer aus einer wirtschaftsphilosophischen Perspektive. Dieser Wandel bezieht sich dabei insbesondere auf Vorstellungen vom Unternehmertum, die noch heute von den sogenannten Klassikern der Moderne geprÃĪgt sind. Ein solches Unternehmerethos oszilliert zwischen Zukunftsvorsorge, Verantwortung, Paternalismus, Risiko- und Innovationsbereitschaft sowie bindungslosem oder gar verantwortungslosem Nomadentum, das den Unternehmer als Fremden in der „eigenen“ Gesellschaft begreift. Ein solches modernes Ethos orientiert sich in seiner Beschreibung des Unternehmers an einem Individualakteur, der in den verschiedenen theoretischen AnsÃĪtzen als Pionier, Kapitalist, RisikotrÃĪger, Kommunikator oder Arbitrageur auftritt. Diese Vorstellungen vom Unternehmer und Unternehmertum werden insbesondere durch die Bezugnahme auf die Begriffe des Risikos und der Innovation in Frage gestellt und dekonstruiert. So wird ein Unternehmerbegriff neu entwickelt, der diesen als kollektiven Akteur in Netzwerken und Unternehmertum als eine spezifische Kommunikationsstruktur begreift, die sich mit Risiko und Innovation auseinandersetzen und diese zu kapitalisieren weiß. Die Untersuchung hat drei Teile. Im ersten Teil wird das moderne VerstÃĪndnis von Unternehmertum, insbesondere anhand der Begriffe von Ethos und Strategie, erÃķrtert. Der zweite Teil setzt sich mit dem Begriff des Risikos als soziales Konstrukt und VermÃķgen auseinander, indem die Transformation des modernen Unternehmertums – auch im Hinblick auf Ethos und Strategie des Unternehmertums – sichtbar gemacht wird. Der dritte Teil vollzieht eine Neuformulierung des Unternehmerbegriffs im Ausgang der Moderne. Dies geschieht aus einer kommunikationstheoretischen Perspektive und durch die EinfÞhrung der sozialphilosophischen Kategorie des Dritten, die den Unternehmer nicht mehr als autonomes, sondern eher als dezentriertes und verfÞhrtes Subjekt begreift.

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