Cîteaux 1098 bis 1998

Rheinische Zisterzienser im Spiegel der Buchkunst

Herausgegeben von Landesmuseum Mainz. Redaktion: Andrea Arens, Sabine Mertens, Michael Meyer, Wolfgang Riedel, Norbert Suhr

Book cover: Cîteaux 1098 bis 1998

Extent: 260 pages

Publisher: Dr. Ludwig Reichert Verlag

Subjects: Art & Art History, Medieval Studies

Language: German

Paperback (Published)

(November 1998)

ISBN: 9783895000881

8.66 x 9.06 inches

Price: $54.00

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Mit der Grundung von Citeaux wurde eine neue Ara der jahrhundertelangen Beziehung zwischen dem Rheinland und Burgund eingeleitet. Die Zisterzienser richteten von Anfang an ihren Blick uber die romanische Welt hinaus auch nach Osten. Schon 1123 grundete Morimond in Kamp am Niederrhein das erste Zisterzienserkloster in Deutschland. Bernhard von Clairvaux betrieb 1134 die Grundung von Himmerod (Eifel) und 1136 die von Eberbach (Rheingau). Von den rheinischen Klostern aus verbreitete sich der Zisterzienserorden bis nach Bohmen, Polen und ins Baltikum. Uber ihren religiosen Auftrag hinaus haben diese Kloster fast alle Bereiche des kulturellen und wirtschaftlichen Lebens anregend gefordert, vom Einfluss der burgundischen Architektur auf die Bautatigkeit in Deutschland bis zur Neubegrundung des Weinbaues am Rhein nach burgundischem Vorbild.In der Ausstellung des Landesmuseums Mainz wurden – ausgehend vom Mutterkloster der Zisterzienser Citeaux – die deutschen Filiationen der Mainzer, Pfalzer, Trierer und zum Teil Kolner Territorien prasentiert. Die vorgestellten Kloster wurden durch historische Ansichten – wie Stiche und Zeichnungen – , aber auch durch Grundrisse und Fotographien illustriert. Daruber hinaus dokumentierten im Einzelfall liturgische Gegenstande, Architekturfragmente u. a. die typischen Kunstformen der Zisterzienserkloster im heutigen Rheinland-Pfalz.Zu den herausragenden Objekten der Ausstellung gehorten wertvolle Handschriften aus der Bibliotheque Municipale in Dijon. Die im fruhen 12. Jahrhundert entstandenen Codices dokumentieren die Fruhzeit zisterziensischer Buchmalerei, die im Gegensatz zu spateren Werken reich illuminiert sind. Die Codices wurden in dieser Form erstmalig ausserhalb von Dijon ausgestellt.Der Katalog enthalt samtliche Exponate der Ausstellung sowie historische Ansichten aller Kloster.Zeittafeln, Karten, Literaturangaben und Register vertiefen den Zugang zur Kultur der zisterziensischen Kloster.

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„Dieser Ausstellungskatalog ist ein Geschenk der besonderen Art und eine Verbeugung gegenüber einem europ. Orden des Mittelalters in Zeiten wachsender Einigung des „alten“ Europa. [...]<br/>Eine Kenntnisnahme lohnt.“<br/><br/>In: Archiv für Liturgiewissenschaft. 48 (2006) Heft 3. S. 389-390.
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