Achim von Arnim ― Bettine Brentano verh. von Arnim. Briefwechsel

vollständig nach den Autographen, herausgegeben von Renate Moering

Book cover: Achim von Arnim ― Bettine Brentano verh. von Arnim. Briefwechsel

Extent: 1512 pages

Publisher: Dr. Ludwig Reichert Verlag

Subjects: German Studies, Literary Studies

Language: German

Hardback (Published)

(February 2019)

ISBN: 9783954903771

6.69 x 9.45 inches

Price: $147.00

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Der Briefwechsel zwischen Achim von Arnim und Bettine Brentano, dem preußischen adligen Schriftsteller und der genialischen Frankfurter Kaufmannstochter, ist hier vollständig, nach sämtlichen Autographen neu gelesen, abgedruckt. Dabei wurden nicht nur zahlreiche ausgelassene Passagen endlich aufgenommen, sondern auch eine Unmenge von Lesefehlern bereinigt, z.B. korrekt „Pécatillen“ statt „Praktiken“, „Cocon“ statt „Keramik.“ Die Adressen und Stempel führen den Postenlauf vors Auge, der sich durch Kriegsumstände, aber auch durch zunehmende Bürokratie im Lauf der Jahre verlangsamte. Eine Fülle von Zeitgenossen ist in den Briefen genannt, auch hier gibt es viele Entdeckungen, wie etwa den Hanauer Maler Pelissier. Malerei, Musik und Architektur beschäftigte Arnim wie Bettine neben der Dichtung; Goethe war beiden dafür ein erhoffter Dialogpartner. Im Zentrum des Ehelebens standen die Kinder, für die Arnim als moderner Landwirt auf Repräsentation verzichtete. Bettine hingegen nahm zunehmend am Berliner Salongeschehen teil. <br/>


Der Briefwechsel zwischen Achim von Arnim und Bettine Brentano, dem preussischen adligen Schriftsteller und der genialischen Frankfurter Kaufmannstochter, ist hier vollstandig, nach samtlichen Autographen neu gelesen, abgedruckt. Die 838 Briefe und Gedichtbillette sind fast alle an einer Institution versammelt: dem Freien Deutschen Hochstift ? Frankfurter Goethe-Museum. Dieser Briefwechsel gehort zu den bedeutendsten Korrespondenzen deutscher Sprache. Er beginnt nach dem Kennenlernen im Jahr 1802, 1806 und reicht bis zum Tod Arnims im Januar 1831. In der Edition wurden nicht nur zahlreiche ausgelassene Passagen aufgenommen, sondern auch eine Unmenge von Lesefehlern bereinigt, z.B. korrekt “Pecatillen” statt “Praktiken”, “Cocon” statt “Keramik.” Die Adressen und Stempel fuhren den Postenlauf vors Auge, der sich durch Kriegsumstande, aber auch durch zunehmende Burokratie im Lauf der Jahre verlangsamte. Eine Fulle von Zeitgenossen ist in den Briefen genannt, auch hier gibt es viele Entdeckungen, wie etwa den Hanauer Maler Pelissier. Malerei, Musik und Architektur beschaftigte Arnim wie Bettine, ? neben der Dichtung; Goethe war beiden dafur ein erhoffter Dialogpartner. Im Zentrum des Ehelebens standen die sieben Kinder, fur die Arnim als moderner Landwirt auf Reprasentation verzichtete; standig sandte er riesige Lebensmittelfuhren uber Feld- und Waldwege nach Berlin; Bettine bemuhte sich dort, ungern, um den Verkauf. Sie nahm zunehmend am Berliner Salongeschehen teil und bereitete so ihre eigene Schriftstellerkarriere vor. Arnim hingegen liebte das Dichten in der Einsamkeit. Als Personlichkeiten, aber auch im Stil ihrer Briefe, erweisen sich Arnim und Bettine als gleichrangige Korrespondenzpartner, die bis zu Arnims Tod aneinander festhielten.

  • Edited by Renate Moering

„[Achim und Bettine von Arnim] stehen im Brennpunkt eines weitverzweigten Beziehungsgepflechtes der romantischen Bewegung. Die vollständige Herausgabe der 838 Briefe aus den Jahren 1802 bis 1831 ist daher nicht nur eine editionsphilologische Großtat, sondern eröffnet auch neue Blicke in diese literarische Epoche. [...] Jedem Band auf einem Bogen aus Kunstdruckpapier beigegeben sind Porträts, Ortsansichten, Siegelabdrücke und andere bildliche Darstellungen in vorbildlicher Qualität, zusammen 51 Abbildungen, dazu weitere Bilddokumente in den Brieftexten.“<br/><br/>In: Bruder Grimm Journal 12/2022, S. 39-40
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