Wissenschaft und Turbulenz

Wolfgang Fritz Volbach, ein Wissenschaftler zwischen den beiden Weltkriegen

Von Elisabeth Ehler, Cäcilia Fluck und Gabriele Mietke. Mit Beiträgen von Karsten Dahmen, Volker Krahn und Neville Rowley.

Book cover: Wissenschaft und Turbulenz

Extent: 112 pages

Publisher: Dr. Ludwig Reichert Verlag

Subjects: Art & Art History, German Studies

Language: German

Hardback (Published)

(October 2017)

ISBN: 9783954902736

8.9 x 8.31 inches

Price: $30.00

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Wolfgang Fritz Volbach (1892-1988), Spezialist auf dem Gebiet der frühchristlichen und byzantinischen Kunst, gehört zu den Wissenschaftlern, die Deutschland auf Grund der Verfolgung durch die Nationalsozialisten verlassen mussten.<br/>Von 1917 bis 1933 arbeitete Volbach an den Berliner Museen, zuerst unter Wilhelm von Bode, bald an der Seite von Oskar Wulff, der die Frühchristlich-Byzantinische Sammlung betreute und dessen Nachfolger er 1927 wurde. Es war Volbachs großes Verdienst, eine Reihe noch heute gültiger Bestandskataloge zu erarbeiten, die Sammlung um Kunst aus Russland und den Ostkirchen zu erweitern und sie 1933 nach modernen Gesichtspunkten neu aufzustellen. Noch im selben Jahr wurde er auf Grund der antisemitischen nationalsozialistischen Gesetzgebung entlassen. Volbach fand eine Anstellung am Museo Sacro am Vatikan und überlebte die NS-Zeit in Rom. Nach dem Zweiten Weltkrieg kehrte er nach Deutschland zurück. Der Ausstellungskatalog stellt unveröffentlichte Dokumente vor und behandelt Museumsobjekte, mit denen sich Volbach beschäftigt hat.<br/>


Wolfgang Fritz Volbach (1892-1988), Spezialist auf dem Gebiet der fruhchristlichen und byzantinischen Kunst, gehort zu den Wissenschaftlern, die Deutschland auf Grund der Verfolgung durch die Nationalsozialisten verlassen mussten. Von 1917 bis 1933 arbeitete Volbach an den Berliner Museen, zuerst unter Wilhelm von Bode, bald an der Seite von Oskar Wulff, der die Fruhchristlich-Byzantinische Sammlung betreute und dessen Nachfolger er 1927 wurde. Es war Volbachs grosses Verdienst, eine Reihe noch heute gultiger Bestandskataloge zu erarbeiten, die Sammlung um Kunst aus Russland und den Ostkirchen zu erweitern und sie 1933 nach modernen Gesichtspunkten neu aufzustellen. Noch im selben Jahr wurde er auf Grund der antisemitischen nationalsozialistischen Gesetzgebung entlassen. Volbach fand eine Anstellung am Museo Sacro am Vatikan und uberlebte die NS-Zeit in Rom. Nach dem Zweiten Weltkrieg kehrte er nach Deutschland zuruck. Der Ausstellungskatalog stellt unveroffentlichte Dokumente vor und behandelt Museumsobjekte, mit denen sich Volbach beschaftigt hat.

  • By (author) Elisabeth Ehler
  • By (author) Cäcilia Fluck
  • By (author) Gabriele Mietke