Apologeten der Vernichtung oder »Kunstschützer«?

Kunsthistoriker der Mittelmächte im Ersten Weltkrieg

Contributions by Christoph Roolf Contributions by Karin Reichenbach Contributions by Giuseppina Perusini Contributions by Heino Neumayer Contributions by Laima Lauckaite Contributions by Christina Kott Contributions by Franko Coric Contributions by Christian Marchetti Contributions by Hildegard Frübis Contributions by Ewa Manikowska Contributions by Evonne Levy Contributions by Almut Goldhahn Edited by Robert Born Edited by Beate Störtkuhl

Book cover: Apologeten der Vernichtung oder »Kunstschützer«?

Extent: 318 pages

Publisher: Böhlau Verlag Köln

Subjects: Art & Art History

Series: Visuelle Geschichtskultur

Language: German

Hardback (Published)

(February 2017)

ISBN: 9783412507169

6.69 x 9.49 inches

Price: $82.00

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Der Erste Weltkrieg war der erste militarische Konflikt, in dem die Geisteswissenschaften Aufgaben der Propaganda ubernahmen. Im Herbst 1914, nach den Zerstorungen in Reims und Leuven, starteten die Mittelmachte mit dem Kunstschutz eine Kampagne, die den Vorwurf deutscher Barbarei in der Kriegsfuhrung widerlegen sollte. Diese Aktivitaten umfassten alle Kriegsschauplatze, die bisherige Forschung blieb jedoch auf Belgien und Frankreich konzentriert. Der vorliegende Band behandelt den Themenkomplex erstmals in vergleichender Perspektive und legt dabei den Schwerpunkt auf die Regionen des ostlichen und sudostlichen Europa. Die Beitrage untersuchen, welche Interessen die deutschen und osterreichischen Wissenschaftler – u. a. Kunsthistoriker, Archaologen und Ethnologen – in den jeweiligen Besatzungsgebieten leiteten, welche Schutz- und Wiederaufbaumassnahmen sie tatsachlich initiierten und ob und in welcher Form es zu Interferenzen mit Fachkollegen vor Ort kam.


Der Erste Weltkrieg war der erste militarische Konflikt, in dem die Geisteswissenschaften Aufgaben der Propaganda ubernahmen. Im Herbst 1914, nach den Zerstorungen in Reims und Leuven, starteten die Mittelmachte mit dem “Kunstschutz” eine Kampagne, die den Vorwurf “deutscher Barbarei” in der Kriegsfuhrung widerlegen sollte. Die Aktivitaten des “Kunstschutzes” umfassten alle Kriegsschauplatze, die bisherige Forschung blieb jedoch auf Belgien und Frankreich konzentriert. Dieser Band behandelt den Themenkomplex erstmals in vergleichender Perspektive und legt dabei den Schwerpunkt auf die Regionen des ostlichen und sudostlichen Europa. Die Beitrage untersuchen, welche Interessen die deutschen und osterreichischen Wissenschaftler – u. a. Kunsthistoriker, Archaologen, Ethnologen – in den jeweiligen Besatzungsgebieten leiteten, welche Schutz- und Wiederaufbaumassnahmen sie tatsachlich initiierten, ob und in welcher Form es zu Interferenzen mit Fachkollegen vor Ort kam.

  • Contributions by Christoph Roolf
  • Contributions by Karin Reichenbach
  • Contributions by Giuseppina Perusini
  • Contributions by Heino Neumayer
  • Contributions by Laima Lauckaite
  • Contributions by Christina Kott
  • Contributions by Franko Coric
  • Contributions by Christian Marchetti
  • Contributions by Hildegard Frübis
  • Contributions by Ewa Manikowska
  • Contributions by Evonne Levy
  • Contributions by Almut Goldhahn
  • Edited by Robert Born
  • Edited by Beate Störtkuhl