Usus aquarum

Interdisziplinäre Studien zur Nutzung und Bedeutung von Gewässern im Mittelalter

Edited by Christoph Mielzarek Edited by Christian Zschieschang

Book cover: Usus aquarum

Extent: 381 pages

Publisher: Böhlau Verlag Köln

Subjects: Medieval Studies

Series: Forschungen zur Geschichte und Kultur des ostlichen Mitteleuropa

Language: German

Hardback (Published)

(April 2019)

ISBN: 9783412500870

6.93 x 9.69 inches

Price: $82.00

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Die im Gefolge des hochmittelalterlichen Landesausbaus erfolgten gravierenden Veranderungen der Nutzung der Gewasser zeigen sich auf unterschiedliche Weise: in Schriftzeugnissen, archaologischen Funden und Befunden sowie in geographischen Namen. Die meisten Beitrage des Bandes widmen sich den Wassermuhlen, u. a. auch ihren Benennungen; ausserdem wird die Rolle von Flussen als Verkehrswege beleuchtet. Geographisch liegt der Fokus vorrangig auf den Flussgebieten von Oder und Weichsel, weiterhin aber auch auf denjenigen von Elbe, Rhein, Main und Donau sowie auf Transsilvanien.


English Summary: In the Middle Ages, new forms of water use, in particular the construction of mills and associated hydraulic engineering measures, led to major changes in landscape and environment such as settlement structures and social structures. The volume follows these changes. The grave changes in the use of waterways that took place in the aftermath of the High Middle Ages land development are manifested in different ways: in written records, archaeological finds and findings as well as in geographical names. Most of the volume’s contributions are devoted to water mills. It also highlights the role of rivers as transport routes. Geographically, the focus is primarily on the river basins of Oder and Vistula, but also on those of the Elbe, Rhine, Main and Danube and on Transylvania. German Description: Im Mittelalter kam es durch neue Formen der Nutzung der Gewasser, insbesondere die Errichtung von Muhlen und damit verbundene wasserbauliche Maanahmen, zu groaen Veranderungen fur Landschaft und Umwelt wie Siedlungsgefuge und soziale Strukturen. Der Band geht diesen Veranderungen nach. Die im Gefolge des hochmittelalterlichen Landesausbaus erfolgten gravierenden Veranderungen der Nutzung der Gewasser zeigen sich auf unterschiedliche Weise: in Schriftzeugnissen, archaologischen Funden und Befunden sowie in geographischen Namen. Die meisten Beitrage des Bandes widmen sich den Wassermuhlen, u. a. auch ihren Benennungen; auaerdem wird die Rolle von Flussen als Verkehrswege beleuchtet. Geographisch liegt der Fokus vorrangig auf den Flussgebieten von Oder und Weichsel, weiterhin aber auch auf denjenigen von Elbe, Rhein, Main und Donau sowie auf Transsilvanien.

Geboren 1973 in Annahütte, Studium der mittelalterlichen Geschichte, Kunstgeschichte und Philosophie an der Humboldt-Universität zu Berlin, 2014-2018 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Leibniz-Institut für Geschichte und Kultur des östlichen Europa.

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