Erzählungen aus Georgien

By (author) Ilia Tschawtschawadse Translated by Kristiane Lichtenfeld Edited by Manana Tandaschwili

Book cover: Erzählungen aus Georgien

Extent: 240 pages

Publisher: Dr. Ludwig Reichert Verlag

Subjects: Cultural Studies

Language: German

Hardback (Published)

(October 2018)

ISBN: 9783954903238

5.83 x 9.45 inches

Price: $30.00

On back order

The descendant of a noble family, Ilia Tschawtschawadse, who was an author, banker and a publicist, is considered as the „Father of the Nation“. As one of the first after the Russian Colonization, he studied in St. Petersburg, brought back progressive ideas and – with a critical look at the backwardness and lethargy in his homeland – he became its active promoter. He apportioned his property among the bondslaves, founded a society for the spreading of the literacy among Georgians, the bank of the nobility, journals, the dramaturgic society and the historic-ethnographic Society of Georgia. His literary works reflect the diversity of the Georgian society in the 19th century.<br/>


Georgien in der Mitte des 19.?Jahrhunderts: Ilia Tschawtschawadses Erzahlungen, philosophisch vertieft und psychologisch uberzeugend, vermitteln ein detailliertes, kritisch reflektiertes Gesellschaftsbild mit hochst individuellen Charakteren. Wir erfahren vom tragischen Schicksal des tuchtigen Bauern Gabriel, der sein Leben als Bettler beendet, von den Abenteuern eines jungen Raubers, die ihn schliesslich, umringt von der schaulustigen, mitleidlosen Menge, an den Galgen bringen. Der Autor selbst kehrt nach dem Studium in Sankt Petersburg mit frischen Erfahrungen in sein heimatliches Georgien zuruck und lasst uns in den “Notizen eines Reisenden” an seinen ersten Eindrucken teilhaben, zugleich an seinen schopferischen Ideen und Zielen. Mit “Die Witwe Otaraant” gelingt Tschawtschawadse eine ausserordentlich starke Frauenfigur, eine stolze, selbstbewusste Bauerin, die durch den Tod ihres Sohnes erfahren muss, dass die Brucke zwischen Adel und Bauernschaft eingesturzt ist, ein unuberwindbarer Riss durch die Gesellschaft geht. Tschawtschwadses einzige Groteske – “Ist das ein Mensch?” – nimmt vergnuglich und mit beissendem Humor ein landadeliges Paar aufs Korn, das auf alle Pflichten pfeift und nur noch dem leiblichen Wohl front – ein Dasein, dem die Zukunft versagt ist.

  • By (author) Ilia Tschawtschawadse
  • Translated by Kristiane Lichtenfeld
  • Edited by Manana Tandaschwili