Christus Haupt aller Menschen

Eine Studie zum glaubenspraktischen Heiluniversalismus bei Charles de Foucauld

By (author) Joachim Kittel

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Extent: 364 pages

Publisher: Aschendorff Verlag

Series: Studia Oecumenica Friburgensia

Series volume number: 118

Language: German

Paperback (Published)

(August 2025)

ISBN: 9783402122877

6.1 x 9.06 inches

Price: $82.00

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„Es gibt, glaube ich, kein Wort des
Evangeliums, das einen tieferen Eindruck bei mir hinterlassen und mein Leben
mehr verändert hat als das folgende: ‚Alles, was ihr für einen von diesen
Geringsten tut, das tut ihr mir‘“, schreibt Charles de Foucauld am 1. August
1916. Der französische Eremit versteht Mt 25,40 als Aufforderung zur universalen
Liebe und sich selbst als „frère universel“, als Bruder aller Menschen. So
gelangt er zu einem praktischen Heilsuniversalismus. Die theologische Quelle
seiner Einsicht ist nicht zuletzt Thomas von Aquin, der Christus nicht nur
„Haupt der Kirche“, sondern „Haupt aller Menschen“ nennt. In den geistlichen
Schriften des Charles de Foucauld entwickelt sich in einer kontinuierlichen
Suchbewegung eine communiale Ekklesiologie, die über die Grenzen der sichtbar
verfassten Kirche hinausgeht. Im Mittelpunkt seiner Überlegungen steht die
geschwisterliche Existenz des Kleinen Bruders bzw. der Kleinen Schwester Jesu.
Die darin implizit angesprochene geschwisterliche Existenz der Christen
ermöglicht es, die Communio-Ekklesiologie des II. Vatikanischen Konzils um einem
bedeutsamen Aspekt zu ergänzen und theologisch weiterzudenken.

  • By (author) Joachim Kittel