Xanten im späten Mittelalter

Stift und Stadt im Spannungsfeld zwischen Köln und Kleve

By (author) Heike Hawicks

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Extent: 686 pages

Publisher: Böhlau Verlag Köln

Subjects: Medieval Studies

Series: Rheinisches Archiv

Language: German

Hardback (Out of print)

(October 2007)

ISBN: 9783412029067

6.22 x 9.29 inches

Price: $69.00

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Das niederrheinische Xanten geriet im spaten Mittelalter in das Spannungsfeld zweier konkurrierender Machte: der Erzbischofe von Koln und der Grafen, spater Herzoge von Kleve. So erhob der Kolner Erzbischof im Jahre 1228 Xanten zur Stadt. Die Grafen von Kleve wiederum hatten schon vor der Stadterhebung die Vogtei uber das bedeutende Kanonikerstift St. Viktor inne, das durch seinen weitgefacherten Grundbesitz und als Sitz des Archidiakons fur die uberregionale Bedeutung des Ortes entscheidend war. Stift und Stadt lagen somit in beider Interessensspharen, so dass die Situation Xantens teilweise einer Zerreissprobe gleichkam. Neben diesen machtpolitischen Auseinandersetzungen wurde die Geschichte Xantens in diesem Zeitraum durch den Bau des gotischen Domes gepragt, welcher als die grosste Kirche zwischen Koln und der Nordsee bezeichnet wurde. Die Grundsteinlegung fand unter Propst Friedrich von Hochstaden, dem Bruder des Kolner Erzbischofs, im Jahre 1263 statt, und man sah sich durchaus zu einem Wettstreit mit dem Kolner Dombauprojekt befahigt. Die Xantener Bevolkerung erlebte im spaten Mittelalter Hungersnote, Pestepidemien und Uberschwemmungen und wurde zudem im 14. und 15. Jahrhundert mehrfach durch kriegerische Ereignisse in Mitleidenschaft gezogen.

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