Lateinische mittelalterliche Handschriften in Octavo der Universitatsbibliothek Augsburg

Die Signaturengruppen Cod. I. 2. 8 und Cod. II. 1.8 Bearbeitet von Hardo Hilg

adapted by Hardo Hilg

Book cover: Lateinische mittelalterliche Handschriften in Octavo der Universitatsbibliothek Augsburg

Extent: 408 pages

Publisher: Harrassowitz Verlag

Subjects: Book History, Conservation, & Museum Studies, Medieval Studies

Series: AUGSBURG: Die Handschriften der Universitätsbibliothek Augsburg

Series volume number: 4

Language: German

Hardback (Published)

(August 2014)

ISBN: 9783447101769

6.65 x 9.45 inches

Price: $109.00

In stock

Mit der Beschreibung von 26 Zimelien und 42 Texthandschriften im Oktavformat bringt dieser Band die kodikologische und inhaltliche Erschlieaung der uber 650 mittelalterlichen lateinischen Handschriften der Sammlung Oettingen-Wallerstein in der Universitatsbibliothek Augsburg zum Abschluss. Die Spannweite der Handschriften im Oktavformat reicht von einem palimpsestierten Text des 8. Jahrhunderts aus dem Kloster Tegernsee bis zu dem mit Goldtinte geschriebenen Chrysographen einer Begruaungsrede zum Besuch des Salzburger Erzbischofs in Innsbruck 1657; von den Ottobeurener Annalen des 12. Jahrhunderts bis zum aszetisch-ordensgeschichtlichen Rapiarium des Colestiner-Priors auf dem Oybin bei Zittau um 1475; von Pariser Psalterillustrationen und Taschenbibeln des 13. Jahrhunderts bis zum Gebet- und Gesangbuch eines evangelischen Beamten in Oelsnitz (Vogtland) von 1590/91. Fast die Halfte dieser Handschriften hatte jahrhundertelang ihre Bibliotheksheimat mehrere auch ihre Entstehungsheimat im Benediktinerkloster St. Mang in Fussen. Der haufigste Groatext ist das Psalterium (13 Exemplare), einmal mit deutschen Gebetsanweisungen versehen. Bemerkenswerten Buchschmuck uberliefern Stundenbucher aus Rouen, London, Paris, Speyer und Augsburg; ebenso Breviere aus Paris, Koln, Kaisheim und Fussen; schliealich ein Gebetbuch aus Weihenstephan sowie Psalterien aus Regensburg, Bamberg, Nurnberg und Venedig. Die uberwiegende Zahl der wertvollen Handschriften kommt nicht aus den sakularisierten schwabischen Klostern, die dem Furstenhaus Oettingen-Wallerstein zu Beginn des 19. Jahrhunderts zugesprochen worden waren, sondern geht auf furstliche Sammeltatigkeit im 18. und 19. Jahrhundert zuruck.

  • Adapted by Hardo Hilg