Handbuch der Iranistik Band 1

Edited by Ludwig Paul

Book cover: Handbuch der Iranistik Band 1

Extent: 496 pages

Publisher: Dr. Ludwig Reichert Verlag

Subjects: Islamic & Middle Eastern Studies

Language: German

Hardback (Published)

(June 2013)

ISBN: 9783895009181

6.69 x 9.45 inches

Price: $147.00

In stock

PDF (Published)

(January 2013)

ISBN: 9783752005462

Price: $123.00

Covering approximately 500 pages, containing 35 contributions by 34 authors, the “Handbuch der Iranistik” (Handbook of Iranian Studies) provides insights into all sub-sections of Iranian Studies under the following categories: history, the present day, law, religion, language, literature, manuscriptology, arts/archeology.


English Summary: Covering approximately 500 pages, containing 35 contributions by 34 authors, the “Handbuch der Iranistik” (Handbook of Iranian Studies) provides insights into all sub-sections of Iranian Studies under the following categories: history, the present day, law, religion, language, literature, manuscriptology, arts/archeology. Each section is divided into several sub-sections which are mostly arranged in chronological order. The aim of each individual contribution is to provide a concise overview of currently relevant research in the respective field or discipline. Special emphasis is placed on considering methodological issues. The handbook summarizes the current status and trends in Iranian Studies and introduces the field’s most significant disciplines and topics. As such, it refers to Iranian Studies as a diverse, inclusive, yet always philologically and empirically grounded area of research, which also takes into account related subjects such as Islamic Studies, Ancient History, Religious Studies, Ethnology, Geography, etc. The handbook is therefore beneficial not only to scholars of Iranian and Eastern Studies, but also to those in other disciplines. German Description: Das “Handbuch der Iranistik” vermittelt auf ca. 500 Seiten, mit 35 Beitragen von 34 Autoren, einen Einblick in alle Teilgebiete der Iranistik und umfasst folgende Abschnitte: Geschichte – Gegenwart – Recht – Religion – Sprache – Literatur – Manuskriptkunde – Kunst/Archaologie. Jeder Abschnitt ist in mehrere zumeist chronologisch angeordnete Beitrage unterteilt. Ziel jedes Einzelbeitrags ist es, einen kompakten Uberblick uber die in dem jeweiligen Gebiet bzw. der jeweiligen Disziplin derzeit diskutierten aktuellen Forschungsfragen zu liefern. Dabei wird besonderer Wert auf die Berucksichtigung methodischer Fragen gelegt. Der Abschnitt “Sprache” enthalt funf Beitrage (Altiranisch, Mitteliranisch, Neupersisch, Neuwest- und Neuost-iranisch). Das “Handbuch der Iranistik” (HdI) fasst den aktuellen Stand und Tendenzen der iranistischen Forschung zusammen und stellt deren wichtigste Disziplinen und Themenbereiche umfassend dar. Dabei orientiert sich das HdI an einer breit aufgestellten, integrativen, jedoch immer philologisch und empirisch fundierten Iranistik, die auch Nachbarfacher wie Islamwissenschaft, (Alte) Geschichte, Religionswissenschaft, Ethnologie, Geographie etc. mit einschliesst. Die philologische Kompetenz ermoglicht den direkten Zugang zu Originalquellen, somit zur Innen- und Eigensicht iranischer Kultur(en) und – nicht zu vergessen – auch zur aktuellen einheimischen Forschung in iranischsprachigen Landern. Ein wirkliches Verstandnis der Gegenwart iranischsprachiger Lander und Gesellschaften ist nur auf Basis des Verstandnisses ihrer Geschichte und Kultur moglich. Zu einem solchen Verstandnis kann nicht eine wissenschaftliche Disziplin allein fuhren, sondern nur eine je nach Fragestellung flexible Mischung verschiedener disziplinarer Ansatze, die sich ihrem Gegenstand gleichzeitig mit Empathie und Distanz nahert und eine dialektische Balance zwischen Empirie und Theoriebildung anstrebt. Daher gliedert sich der Aufbau des Bandes in acht Abschnitte (Geschichte, Gegenwart, Recht, Religion, Sprache, Literatur, Manuskriptologie sowie Kunst und Architektur). Dabei folgt die Gestaltung der einzelnen Beitrage grundlegenden, zum Thema hinfuhrenden und methodischen Uberlegungen. Das HdI richtet sich damit nicht nur an Iranisten und Orientalisten, sondern auch alle interessierten Kreise.

  • Edited by Ludwig Paul

„Das Handbuch erfüllt somit seinen Zweck einer fundierten und breiten Einführung in die Iranistik. Dem Handbuch ist daher eine große Verbreitung zu wünschen, ist es doch Ausdruck des großen und anhaltenden leidenschaftlichen Interesses auf deutscher Seite, den wissenschaftlichen Diskurs in der deutschen Iranistik zu einem wirkmächtigen Faktor für die Wiederbelebung eines fruchtbareren wissenschaftlichen Austausches mit dem Iran zu machen und dadurch dazu beizutragen, den Geist der Freiheit nicht nur in die deutschiranischen Wissenschaftsbeziehungen, sondern in die iranische Hochschul- und Forschungslandschaft zu tragen. Hierfür gebührt dem Herausgeber und den Autoren gleichermaßen Dank.“<br/><br/>Von Oliver Ernst<br/>---------------------------------------<br/><br/>„AIs Nachschlagewerk unentbehrlich. erfahrt man über rund 900 Seiten hinweg auch sehr viel über die "eigene Kultur" und lernt mehr über sich und seine Stellung im Wechsel der Zeiten. Nein . der Iran hat weit mehr zu bieten als Unterdrückung und Leiden. Einen geistigen Kosmos eben.“<br/><br/>Von: Manfred Stanka<br/><br/>In: Hachinger Tal, Dienstag, 27. august 2013, Nr. 197, S.31.<br/>---------------------------------------<br/>„Die Realität iranischsprachiger Gesellschaften und ihrer politischen, kulturellen und sonstigen Entwicklungen ist heutzutage nur einen Augenschlag von Europa entfernt,“ stellt Ludwig Paul in seiner Einleitung fest. Von dieser Einsicht geprägt sind die insgesamt acht Abschnitte des Kompendiums. Verfasst wurden sie jeweils von verschiedenen Experten. So ist immer auch ein Wechsel der Perspektive möglich, der aber niemals das Ziel einer in sich geschlossenen Kultur- und Geistesgeschichte aus den Augen verliert. So wird gezeigt, dass das Großreich der Achaimeniden, etwa unter Kyros, alles andere als kulturlos oder intolerant war – es war nur anders. Neu ist das nicht, aber es muss immer wieder gesagt werden. Schon Alexander der Große wollte die griechische und persischasiatische Kultursphäre verschmelzen. Das Resultat war der Hellenismus. Persischdualistisches Gedankengut lässt sich bis in die Evangelien verfolgen. Als Nachschlagewerk unentbehrlich, erfährt man über rund 900 Seiten hinweg auch sehr viel über die „eigene Kultur“ und lernt mehr über sich und seine Stellung im Wechsel der Zeiten. Nein, der Iran hat weit mehr zu bieten als Unterdrückung und Leiden. Einen geistigen Kosmos eben.“<br/><br/>Von Manfred Stanka<br/><br/>In: Münchener Merkur, Nr. 197, Dienstag 27. August 2013, S. 31.
—