Die Rifa’iya (Refaiya). Katalog einer Privatbibliothek aus dem osmanischen Damaskus in der Universitatsbibliothek Leipzig
Bearbeitet von Beate Wiesmuller unter Mitarbeit von Sebastian Hanstein
edited by Verena Klemm, adapted by Beate Wiesmuller
Es durfte in ganz Syrien eine gleiche Sammlung nicht existieren”, schrieb der preussische Konsul Johannes Gottfried Wetzstein aus Damaskus an seinen ehemaligen Lehrer, den Professor fur Morgenlandische Sprachen Heinrich Leberecht Fleischer in Leipzig. Ein Grossteil der Handschriften der Privatbibliothek Refaiya (Rifa’iya) aus dem Familienerbe des Richters ‘Umar Efendi ar-Rifa’i al-Hamawi wurden daraufhin im Jahr 1853 vor Ort kauflich erworben und an die Universitatsbibliothek Leipzig verschickt. Bei der Refaiya, wie sie von Fleischer in Anklang an die Familie ihres einstigen Besitzers genannt wurde, handelt es sich um eine historische Privatbibliothek aus dem nahostlichen Raum. Sie besteht aus 489 Handschriften, darunter 89 Sammelhandschriften mit insgesamt 443 Einzeltexten. Die nach personlichen Interessen zusammengestellte Sammlung zeichnet sich durch die thematische Vielfalt ihrer Werke und ihre zum Teil sehr alten Handschriften aus, die aus anderen Bibliotheken des osmanischen Syriens in sie eingegangen sind. Die Refaiya war bereits 1188/1774 zur Familienstiftung erklart worden. Das wertvolle kulturelle Erbe aus dem heutigen Kriegsland Syrien wurde zwischen 2008 und 2013 an der Universitatsbibliothek Leipzig als historisch gewachsene Einheit katalogisiert und erforscht sowie in digitaler Prasentation als virtuelle Handschriftenbibliothek wieder zum Leben erweckt. Der Band von Beate Wiesmuller bietet eine konzise Fassung der digitalen Katalogisierung. Er ist mit einer ausfuhrlichen Einleitung zur Geschichte des Erwerbs sowie zur mehrstufigen Katalogisierung und Erforschung der Refaiya versehen.
Es durfte in ganz Syrien eine gleiche Sammlung nicht existieren”, schrieb der preussische Konsul Johannes Gottfried Wetzstein aus Damaskus an seinen ehemaligen Lehrer, den Professor fur Morgenlandische Sprachen Heinrich Leberecht Fleischer in Leipzig. Ein Grossteil der Handschriften der Privatbibliothek Refaiya (Rifa’iya) aus dem Familienerbe des Richters ‘Umar Efendi ar-Rifa’i al-Hamawi wurden daraufhin im Jahr 1853 vor Ort kauflich erworben und an die Universitatsbibliothek Leipzig verschickt. Bei der Refaiya, wie sie von Fleischer in Anklang an die Familie ihres einstigen Besitzers genannt wurde, handelt es sich um eine historische Privatbibliothek aus dem nahostlichen Raum. Sie besteht aus 489 Handschriften, darunter 89 Sammelhandschriften mit insgesamt 443 Einzeltexten. Die nach personlichen Interessen zusammengestellte Sammlung zeichnet sich durch die thematische Vielfalt ihrer Werke und ihre zum Teil sehr alten Handschriften aus, die aus anderen Bibliotheken des osmanischen Syriens in sie eingegangen sind. Die Refaiya war bereits 1188/1774 zur Familienstiftung erklart worden. Das wertvolle kulturelle Erbe aus dem heutigen Kriegsland Syrien wurde zwischen 2008 und 2013 an der Universitatsbibliothek Leipzig als historisch gewachsene Einheit katalogisiert und erforscht sowie in digitaler Prasentation als virtuelle Handschriftenbibliothek wieder zum Leben erweckt. Der Band von Beate Wiesmuller bietet eine konzise Fassung der digitalen Katalogisierung. Er ist mit einer ausfuhrlichen Einleitung zur Geschichte des Erwerbs sowie zur mehrstufigen Katalogisierung und Erforschung der Refaiya versehen.
- Edited by Verena Klemm
- Adapted by Beate Wiesmuller
Other Titles in this Series
Katalog der Handschriften der Universitatsbibliothek Leipzig
Neue Folge: Band III: Die Jaina-Handschriften und weitere indische Handschriften
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