Das Qabusname

Ein Denkmal persischer Lebensweisheit

Übersetzt und erklärt von Seifeddin Najmabadi in Verbindung mit Wolfgang Knauth

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Extent: 282 pages

Publisher: Dr. Ludwig Reichert Verlag

Subjects: Literary Studies, Medieval Studies

Language: German

Paperback (Published)

(January 1988)

ISBN: 9783882264425

5.71 x 8.27 inches

Price: $39.00

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Das weit über die Zeit seiner Abfassung und über die Grenzen seines Entstehungslandes hinaus unter dem Namen „Qabusname“ bekannte, literarisch wie kulturgeschichtlich bedeutsame Werk heißt wörtlich „Buch der Ratschläge“, persisch „nasihat-name“. Sein Verfasser Kej Kawus wurde um 1021/22 n.Chr. geboren und genoss die für die persischen Fürstensöhne seit Jahrhunderten vorgeschriebene Erziehung, bei der eine Synthese von ritterlichen und geistigen, vornehmlich religiösen Tugenden angestrebt wurde. Es handelt sich um eines der interessantesten und eigenartigsten Erzeugnisse der mittelalterlichen iranischen Literatur. Mit Recht werden der intime Ton des Werks und die reizvolle Schlichtheit der hübschen Anekdoten sowie die auf Schmuck verzichtende Einfachheit der Erzählkunst gerühmt. Die vorliegende Übersetzung des „Qabusname“ ist die erste in deutscher Sprache, die nach dem persischen Original vorgenommen wurde. Die einzige frühere deutsche Übersetzung des Orientalisten H. F. von Diez erfolgte aus dem Türkischen und wurde 1811 veröffentlicht. Schon Goethe beschäftigte sich bei seiner Begegnung mit dem klassischen Schrifttum der Perser unter der Führung H. F. von Diez eindringlich mit dem Qabusname. Der Beziehung des Dichters zu diesem so bedeutsamen Stück der persischen Literatur ist daher ein besonderes Kapitel gewidmet.


Das weit uber die Zeit seiner Abfassung und uber die Grenzen seines Entstehungslandes hinaus unter dem Namen “Qabusname” bekannte, literarisch wie kulturgeschichtlich bedeutsame Werk heisst wortlich “Buch der Ratschlage”, persisch “nasihat-name”. Sein Verfasser Kej Kawus wurde um 1021/22 n.Chr. geboren und genoss die fur die persischen Furstensohne seit Jahrhunderten vorgeschriebene Erziehung, bei der eine Synthese von ritterlichen und geistigen, vornehmlich religiosen Tugenden angestrebt wurde. Es handelt sich um eines der interessantesten und eigenartigsten Erzeugnisse der mittelalterlichen iranischen Literatur. Mit Recht werden der intime Ton des Werks und die reizvolle Schlichtheit der hubschen Anekdoten sowie die auf Schmuck verzichtende Einfachheit der Erzahlkunst geruhmt. Die vorliegende Ubersetzung des “Qabusname” ist die erste in deutscher Sprache, die nach dem persischen Original vorgenommen wurde. Die einzige fruhere deutsche Ubersetzung des Orientalisten H. F. von Diez erfolgte aus dem Turkischen und wurde 1811 veroffentlicht. Schon Goethe beschaftigte sich bei seiner Begegnung mit dem klassischen Schrifttum der Perser unter der Fuhrung H. F. von Diez eindringlich mit dem Qabusname. Der Beziehung des Dichters zu diesem so bedeutsamen Stuck der persischen Literatur ist daher ein besonderes Kapitel gewidmet.

  • Translated by Seifeddin Najmabadi
  • Translated by Wolfgang Knauth