Winckelmann, Florenz und die Etrusker

Der Vater der Archaologie in der Toskana. Katalog der Ausstellung. Florenz, Museo Archeologico Nazionale. 26. Mai 2016 - 30. Januar 2017

edited by Barbara Arbeid, Stefano Bruni and Mario Iozzo

Book cover: Winckelmann, Florenz und die Etrusker

Extent: 352 pages

Publisher: Harrassowitz Verlag

Subjects: Art & Art History, Mediterranean Archaeology

Language: German

Paperback (Out of print)

(July 2016)

ISBN: 9783447106382

Price: $55.00

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Die Ausstellung bildet den Auftakt zu den internationalen Jubilaumsfeiern fur Johann Joachim Winckelmann, mit denen sein 300. Geburtstag (Stendal, 9. Dezember 1717) und sein 250. Todestag (Triest, 8. Juni 1768) begangen werden. In seinem umfassenden Forschungsvorhaben zur antiken Kunst befasste sich Winckelmann auch mit der etruskischen Kunst, widmete ihr in der Geschichte der Kunst des Alterthums (1764) ein ganzes Kapitel und kam in spateren Werken wieder darauf zu sprechen. Seine Kenntnisse auf diesem Gebiet waren begrenzt, ebenso wie sich auch das Dokumentationsmaterial jener Zeit, das uberwiegend aus Nordetrurien, einem Territorium, das im 18. Jahrhundert in etwa dem Grossherzogtum der Toskana entsprach, stammte, als sparlich und luckenhaft erwies. Wahrend seines Aufenthaltes in Florenz, wo er von September 1758 bis April 1759 am Katalog der Gemmensammlung des Barons von Stosch arbeitete, konnte Winckelmann, auch dank seiner Beziehungen zu den Florentiner Gelehrten und Altertumsforschern, sein Wissen uber die etruskischen Kunstdenkmaler vertiefen.


Die Ausstellung bildet den Auftakt zu den internationalen Jubilaumsfeiern fur Johann Joachim Winckelmann, mit denen sein 300. Geburtstag (Stendal, 9. Dezember 1717) und sein 250. Todestag (Triest, 8. Juni 1768) begangen werden. In seinem umfassenden Forschungsvorhaben zur antiken Kunst befasste sich Winckelmann auch mit der etruskischen Kunst, widmete ihr in der Geschichte der Kunst des Alterthums (1764) ein ganzes Kapitel und kam in spateren Werken wieder darauf zu sprechen. Seine Kenntnisse auf diesem Gebiet waren begrenzt, ebenso wie sich auch das Dokumentationsmaterial jener Zeit, das uberwiegend aus Nordetrurien, einem Territorium, das im 18. Jahrhundert in etwa dem Grossherzogtum der Toskana entsprach, stammte, als sparlich und luckenhaft erwies. Wahrend seines Aufenthaltes in Florenz, wo er von September 1758 bis April 1759 am Katalog der Gemmensammlung des Barons von Stosch arbeitete, konnte Winckelmann, auch dank seiner Beziehungen zu den Florentiner Gelehrten und Altertumsforschern, sein Wissen uber die etruskischen Kunstdenkmaler vertiefen.

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