Tagebücher als Quellen
Forschungsfelder und Sammlungen seit 1800
By (author) Li Gerhalter
Hardback (Published)
(May 2021)
ISBN: 9783847111795
6.34 x 9.25 inches
Price: $50.00
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Seit 1800 als wissenschaftliche Quellen verwendet, ist die Geschichte der Tagebuchforschung auch eine der Arbeitspaare, der Lai/innenforschung und der Handlungsspielraume von Frauen im akademischen Feld. Nach dem Einbruch dieser sozialwissenschaftlichen Forschungstradition im Zweiten Weltkrieg, wurden Tagebucher in den 1980er Jahren dann von der Geschichtswissenschaft wiederentdeckt. Die in diesem Zuge aufgebauten umfangreichen Quellensammlungen ermoglichen heute eine ausdifferenzierte historische Selbstzeugnisforschung.aDer Band zeichnet erstmals systematisch die Geschichte der Tagebuchforschung nach.
Tagebucher werden seit 1800 als wissenschaftliche Quellen verwendet. Wiederholt ist das in den Anfangen neuer Facher zu beobachten: Sowohl die Kleinkinderforschung als auch die Jugendpsychologie haben damit grundlegendes Wissen aufgebaut. Joachim Heinrich Campe, Wilhelm Preyer, Charles Darwin, Clara und William Stern, Charlotte Buhler oder Siegfried Bernfeld haben Tagebucher ausgewertet. Die Geschichte der Tagebuchforschung ist auch eine der Arbeitspaare, der Lai/innenforschung und der Handlungsspielraume von Frauen im akademischen Feld. Mit dem Zweiten Weltkrieg erfuhr diese sozialwissenschaftliche Forschungstradition einen Bruch. In den 1980er Jahren wurden Tagebucher von der Geschichtswissenschaft wiederentdeckt. Seit damals sind umfangreiche Quellensammlungen aufgebaut worden, die heute eine ausdifferenzierte historische Selbstzeugnisforschung ermoglichen. Der Band bietet Grundlagen zu der bisher nicht systematisch dargestellten Praxis der Tagebuchforschung.
Li Gerhalter ist promovierte Historikerin und stellvertretende Leiterin der Sammlung Frauennachlässe am Institut für Geschichte der Universität Wien.
- By (author) Li Gerhalter
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