Rituale – zwischen Pathos und Folklore

Leidfaden 2013 Heft 01

Contributions by Lukas Radbruch Contributions by Jochen Schweitzer Contributions by Roland Kachler Contributions by Petra Moser Contributions by Heiner Melching Contributions by Irmgard Häussermann Contributions by Sylvia Brathuhn Contributions by Sylvia Börgens Contributions by Karola Hassall Contributions by Michael Weiss Contributions by Petra Hugo Contributions by Eva-Maria Frank-Bleckwedel Contributions by Azadeh Ataeian Contributions by Christian Kaiser Contributions by Kerstin Lammer Contributions by Rosario Hunecke Contributions by Bernadette Raischl Contributions by Samira Akasmou Contributions by Arnold Langenmayr Edited by Monika Müller Edited by Petra Rechenberg-Winter

Book cover: Rituale – zwischen Pathos und Folklore

Extent: 104 pages

Publisher: Vandenhoeck & Ruprecht

Subjects: Psychology, Psychoanalysis, & Psychotherapy

Language: German

Paperback (Out of print)

(February 2013)

ISBN: 9783525806012

7.09 x 11.02 inches

Price: $25.00

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Rituale helfen, Trauer zu bewältigen


Rituale zwischen Pathos und Folklore: Wie helfen sie in Verlustsituationen? Wann unterstutzen sie den Trauerprozess? Wie begleiten sie die Krisenbewaltigung?Ein Ritual ist eine besondere (oft religiose) Handlung, die nach festen Regeln in einer bestimmten Reihenfolge immer wieder auf die gleiche Weise ausgefuhrt wird und so ein Gefuhl des Wohlseins oder der Sicherheit erzeugt. Bei der Beratung in Krisen, Leid und Trauer werden rituelle Strukturen zur erhohten Wirksamkeit und fur Sinn gebende Interventionen in der individuellen Veranderungsarbeit verwendet.Von Ritualen sind formalisierte Handlungen zu unterscheiden, wie Routinen oder Gewohnheiten des alltaglichen privaten oder auch institutionellen Lebens sie darstellen. Sie sind Ritualen zwar sehr ahnlich, werden umgangssprachlich eventuell sogar als solche bezeichnet, aber es fehlt ihnen an der uber den Alltag und sich selbst hinausweisenden Erfahrung des Rituals.Kennzeichnend fur ein Ritual ist, dass es im Gegensatz zu habitualisierten Handlungen immer einen symbolischen Charakter hat und somit auf die Existenz anderer Dimensionen von Zeit und Raum verweist.Rituale werden niemals willkurlich und spontan durchgefuhrt, sondern immer bewusst und mit Absicht gewahlt. Sie sind stereotyp, formlich, repetitiv, offentlich, unwiderruflich.Wenn eine der genannten Komponenten fehlt, handelt es sich also nicht um ein Ritual. Gewohnheitsmassige Handlungen oder Brauche sind zum Beispiel absichtslos und oft nicht bewusst und bei der Routine mangelt es an Unwiderrufbarkeit.Das vorliegende Heft beschaftigt sich mit dem Ritual, seinen Wirkungsweisen, Formen und Abgrenzungen. Besondere Beachtung findet hierbei die Hinfuhrung zur Transzendenz, die fur Wirkung und Begrifflichkeit eines Rituals unerlasslich scheint.

  • Contributions by Lukas Radbruch
  • Contributions by Jochen Schweitzer
  • Contributions by Roland Kachler
  • Contributions by Petra Moser
  • Contributions by Heiner Melching
  • Contributions by Irmgard Häussermann
  • Contributions by Sylvia Brathuhn
  • Contributions by Sylvia Börgens
  • Contributions by Karola Hassall
  • Contributions by Michael Weiss
  • Contributions by Petra Hugo
  • Contributions by Eva-Maria Frank-Bleckwedel
  • Contributions by Azadeh Ataeian
  • Contributions by Christian Kaiser
  • Contributions by Kerstin Lammer
  • Contributions by Rosario Hunecke
  • Contributions by Bernadette Raischl
  • Contributions by Samira Akasmou
  • Contributions by Arnold Langenmayr
  • Edited by Monika Müller
  • Edited by Petra Rechenberg-Winter