Peter Lotar (1910−1986)
Kulturelle Praxis und autobiographisches Schreiben
By (author) Michaela Kuklová Cover design or artwork by Michael Haderer
Hardback (Published)
(October 2019)
ISBN: 9783412515478
6.3 x 9.25 inches
Price: $69.00
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Erstmals werden Leben und Werk des Schweizer Schriftstellers, Schauspielers und Kulturvermittlers Peter Lotar (1910 Prag-1986 Ennetbaden) in ihrer Gesamtheit vorgestellt. Der in Prag geborene Lotar begriff seine facettenreiche kulturelle und schriftstellerische Praxis als Vermittlungstatigkeit: zwischen mehreren Kultur- und Sprachraumen sowie als Vermittlung christlicher Werte und humanistisch-demokratischer Einstellungen. In seinem Werk stutzte sich Lotar auf die individuellen Erinnerungen einzelner historischer Akteure. Die Arbeit an und mit (auto-)biographischen Texten gehorte zu seiner zentralen Schreibstrategie. In seinen autobiographischen Romanen, Dramen und Horspielen versucht er anhand exemplarisch dargestellter Geschichtsbilder und Biographien gesellschaftspolitisch zu wirken. In der vorliegenden Monographie wird Lotars vielfaltiges Werk analysiert und das Verhaltnis zwischen personaler und kollektiver Identitatsbildung und Erinnerungsarbeit untersucht.
Peter Lotar war ein bedeutender Akteur im deutsch-tschechischen Kulturtransfer. Sein Gesamtwerk, das autobiographische Romane, Dramen und Horspiele umfasst, spiegelt eine christlich-humanistische Weltanschauung wider und zeichnet sich vor allem durch die Arbeit an und mit autobiographischen Texten aus. Erstmals werden Leben und Werk des Schweizer Schriftstellers, Schauspielers und Kulturvermittlers Peter Lotar (1910 Prag-1986 Ennetbaden) in ihrer Gesamtheit vorgestellt. Der in Prag geborene Lotar begriff seine facettenreiche kulturelle und schriftstellerische Praxis als Vermittlungstatigkeit: zwischen mehreren Kultur- und Sprachraumen sowie als Vermittlung christlicher Werte und humanistisch-demokratischer Einstellungen. In seinem Werk stutzte sich Lotar auf die individuellen Erinnerungen einzelner historischer Akteure. Die Arbeit an und mit (auto-)biographischen Texten gehorte zu seiner zentralen Schreibstrategie. In seinen autobiographischen Romanen, Dramen und Horspielen versucht er anhand exemplarisch dargestellter Geschichtsbilder und Biographien gesellschaftspolitisch zu wirken. In der vorliegenden Monographie wird Lotars vielfaltiges Werk analysiert und das Verhaltnis zwischen personaler und kollektiver Identitatsbildung und Erinnerungsarbeit untersucht.
- By (author) Michaela Kuklová
- Cover design or artwork by Michael Haderer
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