Kriegserfahrung und nationale Identität in Europa nach 1945
Erinnerung, Säuberungsprozesse und nationales Gedächtnis
Edited by Kerstin von Lingen
Hardback (Published)
(April 2009)
ISBN: 9783506767431
6.18 x 9.17 inches
Price: $69.00
On back order
Im Spannungsfeld von Kriegserinnerungen, Kriegsverbrecherprozessen und Aufarbeitung der Vergangenheit entwickelten sich nach 1945 in Europa neue Gründungsmythen zur Stabilisierung des Nachkriegsstaates. Die politische, juristische und gesellschaftliche Auseinandersetzung mit der eigenen Rolle (und der der anderen) im Krieg wurde zur Grundlage für die Neudefinition nationaler Identität. Im Fokus standen der Umgang mit Kriegsverbrechen und Kollaboration, die Bewertung von Aggression, Widerstand und Opfern, die Zuweisung oder Leugnung von Verantwortung und Schuld von Individuen oder ganzen gesellschaftlichen Gruppen. Mit diesem vielschichtigen Prozess und mit der Wirkung der neuen Gründungsmythen seit 1945 bis heute befassen sich 25 international renommierte Vertreter verschiedener Disziplinen. Sie behandeln die USA, die Sowjetunion, Großbritannien, Deutschland, Österreich, Luxemburg, die Schweiz, Schweden, die Niederlande, Norwegen, Dänemark, Polen, Ungarn, Rumänien, die Tschechoslowakei, Finnland, Frankreich, Italien, Kroatien und Spanien.
- Edited by Kerstin von Lingen
Other Titles in this Series
Recht und Gerechtigkeit?
Ahndung von Menschheitsverbrechen in Jugoslawien zwischen Völkerrecht und Partisanenjustiz (1941–1948)
Volume 124
Die Erfahrung des Krieges
Erfahrungsgeschichtliche Perspektiven von der Französischen Revolution bis zum zweiten Weltkrieg
Volume 9
Kulturkontakt Krieg
Spanienbilder deutschsprachiger Teilnehmer am spanischen Unabhängigkeitskrieg 1808-1814. 2., durchgesehene und korrigierte Auflage
Volume 116
Der Krieg der Anderen
Venedig, die deutschen Reichsfürsten und die Anfänge internationaler Subsidienprojekte in der Frühen Neuzeit
Volume 121
Un-Friedensstaat DDR
Mobilmachung, Kriegsbereitschaft und Militarisierung zwischen 1970 und 1990
Volume 123
