Ethopoetik des Elementaren

Zum Schreiben als Lebensform in der Lyrik von René Char, Paul Celan und Octavio Paz

By (author) Kurt Hahn

Image coming soon

Extent: 393 pages

Publisher: Brill | Fink

Series: Zur Genealogie des Schreibens

Series volume number: 10

Language: German

(Paperback) (Published)

(October 2008)

ISBN: 9783770546657

6.18 x 9.17 inches

Price: $92.00

Out of stock

‘Wir schreiben immer noch um unser Leben’ – Paul Celans Diktum markiert gleichsam den Nullpunkt dieser Studie, die den Nexus zwischen Ethik und Ästhetik in den Gedichten von René Char, Octavio Paz und Paul Celan verfolgt. Das auf den späten Foucault zurückgehende Theorieangebot der Ethopoetik erlaubt es, die ethische Qualität des Lyrischen abseits moralischer Normativität zu bestimmen. Ihr Telos findet die Ethopoetik allein in der Immanenz performativer, stetig revidierter Schreibszenen, die bei Char, Celan und Paz eine existentielle Tragweite gewinnen. Am traumatischen Ende der Moderne wird gleichwohl die emphatische Zuspitzung notwendig, die das Gedicht als elementar(st)en Abdruck des Lebens begreift.

  • By (author) Kurt Hahn