Die Sprache des verschuldeten Menschen

Literarische Umgangsformen mit Schulden, Schuld und Schuldigkeit

By (author) Daniel Cuonz

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Extent: 342 pages

Publisher: Brill | Fink

Language: German

Paperback (Published)

(December 2017)

ISBN: 9783770562992

6.18 x 9.17 inches

Price: $92.00

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Seit der Finanzkrise von 2008 gibt es eine öffentliche Diskussion über die Bedeutung der Schulden für das menschliche Leben und Zusammenleben. Der verschuldete Mensch lebt im Spannungsfeld von ökonomischen Schulden und moralischer Schuld. Im Lauf der Zeit und unter dem Druck der Verhältnisse hat er die verhängnisvolle Lektion gelernt, sich für seine Schulden schuldig zu fühlen. Das hat auch in der Literaturgeschichte Spuren hinterlassen. In Werken von Shakespeare und Lessing, Keller und Flaubert, Nietzsche und Dostojewskij, von Ibsen, Brecht oder Dürrenmatt erhält das Leben in und mit Schulden individuelle Kontur. Mit Blick auf die Möglichkeiten und Grenzen unterschiedlicher literarischer Darstellungsformen zeigen sich Handlungsspielräume, die sich dem verschuldeten Menschen trotz oder gerade wegen der ungesicherten Verhältnisbestimmung von Schulden, Schuld und Schuldigkeit eröffnen.

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