Die Polenfrage.
Das polnische Gemeinwesen im preußischen Staat.
By (author) Ludwig Bernhard
Paperback (Published)
(June 2013)
ISBN: 9783428161126
6.18 x 9.17 inches
Price: $305.00
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Im Rahmen des Projekts »Duncker & Humblot reprints« heben wir Schätze aus dem Programm der ersten rund 150 Jahre unserer Verlagsgeschichte, von der Gründung 1798 bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs 1945. Lange vergriffene Klassiker und Fundstücke aus den Bereichen Rechts- und Staatswissenschaften, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften, Geschichte, Philosophie und Literaturwissenschaft werden nach langer Zeit wieder verfügbar gemacht.
Im Rahmen des Projekts »Duncker & Humblot reprints« heben wir Schätze aus dem Programm der ersten rund 150 Jahre unserer Verlagsgeschichte, von der Gründung 1798 bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs 1945. Lange vergriffene Klassiker und Fundstücke aus den Bereichen Rechts- und Staatswissenschaften, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften, Geschichte, Philosophie und Literaturwissenschaft werden nach langer Zeit wieder verfügbar gemacht.
»Nationalökonom, * 4.7.1875 Berlin, † 16.1.1935 Berlin. (evangelisch)
Bernhard studierte in Berlin und München Staatswissenschaften und Maschinenbau, habilitierte sich an der Universität Berlin und wurde 1904 Professor an der Akademie in Posen, 1906 ordentlicher Professor in Greifswald und 1907 in Kiel. 1908 gegen das Votum der philosophischen Fakultät an die Universität Berlin berufen, bat er am 1.7.1908 wegen der ablehnenden Haltung der Universität gegen seine Person um seine Entlassung, nahm aber schließlich im Herbst 1909 die Lehrtätigkeit auf, nachdem die Fakultät ihren Widerspruch zurückgezogen hatte.
Bernhard trat zuerst mit Studien über Lohnsysteme und Löhnungsmethoden hervor. Sodann beschäftigte er sich in Aufsehen erregender Weise mit dem deutsch-polnischen Nationalitätenkampf und der preußischen Polenpolitik. Diese müsse von den Methoden der Unterdrückung einerseits und schwächlicher Versöhnungspolitik andererseits abgehen, sich zunächst einmal um wirkliches Verständnis des Polentums und seiner Organisationen bemühen, um auf dieser Grundlage seine echte positive Einbeziehung in das deutsche Staats- und Wirtschaftsleben in Angriff zu nehmen. Kurz vor dem ersten Weltkrieg wurde Bernhard zum Mittelpunkt der Diskussion über die Zukunft der deutschen Sozialpolitik, die er scharf angriff und besonders für das Bestehen einer ›Rentenhysterie‹ als Folge der Sozialversicherung verantwortlich machte. In seinen letzten Lebensjahren widmete er sich vornehmlich dem Studium des Faschismus und der Wirtschaftsdiktatur.«
Jahn, Georg, in: Neue Deutsche Biographie 2 (1955), S. 119 f.
- By (author) Ludwig Bernhard
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