Die Medaillen und Schaumunzen der Kaiser und Konige aus dem Haus Habsburg im Munzkabinett des Kunsthistorischen Museums Wien

Band I: Friedrich III. und Maximilian I.

by Heinz Winter

Book cover: Die Medaillen und Schaumunzen der Kaiser und Konige aus dem Haus Habsburg im Munzkabinett des Kunsthistorischen Museums Wien

Extent: 375 pages

Publisher: Austrian Academy of Sciences Press

Subjects: Numismatics

Language: German

Hardback (Published)

(August 2013)

ISBN: 9783700175025

Price: $56.00

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The Kunsthistorisches Museum Vienna displays a rich collection of coins from the Habsburg rulers, primarily focusing on Emperor Charles VI and Francis I Stephen of Lorraine. Researchers have been intrigued by the origins of these coins, particularly in relation to Maximilian and the use of cast foam. However, previous assumptions suggesting Maximilian’s involvement in the coinage medal and cast foam coins in the 1510s cannot be verified. It is worth noting that the majority of cast medals were actually created in the 18th century, challenging previous belief.


Im Anschluss an den als Auftakt und Einleitung zu Katalogen der habsburgischen Medaillen des Munzkabinetts konzipierten Band “Glanz des Hauses Habsburg. Die habsburgische Medaille im Munzkabinett des Kunsthistorischen Museums” widmet sich die vorliegende Studie der Fruhzeit dieses Mediums, und damit der Periode der Kaiser Friedrich III. (1452-1493) und Maximilian I. (1508-1519). Ausgangspunkt ist die reiche Sammlung des Munzkabinetts des Kunsthistorischen Museums Wien. Ziel ist es, die Schaustucke der als Kaiser und Konige regierenden Habsburger vorzulegen und zu kommentieren. Dies ist durch die Entstehungsgeschichte des Kabinetts gerechtfertigt, die Garant dafur ist, dass alle relevanten Typen in einer technischen und kunstlerischen Vollkommenheit versammelt wurden, wie sie von anderen Hausern nicht erreicht werden konnte. Die Stucke stammen vor allem aus dem Besitz von Kaiser Karl VI. (1711-1740), vieles geht auch auf Franz I. Stephan von Lothringen (1745-1765) zuruck. Im Zentrum steht die Frage nach der zeitgenossischen Entstehung der Mehrzahl der Typen. Die bisherige Forschungsmeinung ging davon aus, dass Maximilian nicht nur die Pragemedaille, sondern in den 1510er Jahren entscheidend auch die gegossene Schaumunze gefordert habe. Diese Annahme lasst sich nicht bestatigen, zumal der grosste Teil der Gussmedaillen erst im 18. Jahrhundert entstanden ist.

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