Caesarenwahn

Ein Topos zwischen Antiwilhelminismus, antikem Kaiserbild und moderner Populärkultur

Contributions by Thomas Blank Contributions by Christoph Catrein Contributions by Christine van Hoof Contributions by Ludwig Quidde Contributions by Heinrich Schlange-Schöningen Contributions by Florian Sittig Contributions by Eckard Meyer-Zwiffelhoffer Contributions by Ulrike Wulf-Rheidt Contributions by Martin Lindner Contributions by Anja Wieber Contributions by Sebastian Becker Contributions by Sandra Nuy Contributions by Neville Morley Contributions by Christoph Endres Edited by Thomas Blank Edited by Christoph Catrein Edited by Christine van Hoof

Book cover: Caesarenwahn

Extent: 390 pages

Publisher: Böhlau Verlag Köln

Subjects: Cultural Studies

Language: German

Hardback (Published)

(April 2021)

ISBN: 9783412520908

6.3 x 9.25 inches

Price: $69.00

In stock

Der vorliegende Sammelband geht den Ursprungen dieser Topik vom ‘wahnsinnigen Herrscher’ in der antiken Herrscherinszenierung sowie im Monarchiediskurs des 19. und fruhen 20. Jahrhunderts nach und verfolgt ihre Wirksamkeit bis in die Gegenwart. An ausgewahlten Beispielen der popularen (v.a. filmischen) Inszenierung von Autokraten wird dabei aufgezeigt, wie die Einordnung des Herrschers als ‘verruckt’ der Simplifizierung der kritischen Auseinandersetzung mit abgelehnten Herrschaftsweisen dient.


Hat unbegrenzte Macht einen schadlichen Einfluss auf die menschliche Psyche? Diese Vorstellung ist im popularen Diskurs moderner Gesellschaften jedenfalls weit verbreitet. Im deutschsprachigen Raum findet sie sich verdichtet im Begriff des ‘Caesarenwahns’, seit Ludwig Quidde (1858-1941) am Ende des 19. Jahrhunderts am Beispiel des Kaisers Caligula und mit Blick auf Wilhelm II. ironisch aufzuzeigen versuchte, dass Autokraten ihrer Machtstellung wegen besonders anfallig fur psychische Storungen seien. Der vorliegende Sammelband geht den Ursprungen dieser Topik vom ‘wahnsinnigen Herrscher’ in der antiken Herrscherinszenierung sowie im Monarchiediskurs des 19. und fruhen 20. Jahrhunderts nach und verfolgt ihre Wirksamkeit bis in die Gegenwart. An ausgewahlten Beispielen der popularen (v.a. filmischen) Inszenierung von Autokraten wird dabei aufgezeigt, wie die Einordnung des Herrschers als ‘verruckt’ der Simplifizierung der kritischen Auseinandersetzung mit abgelehnten Herrschaftsweisen dient.

  • Contributions by Thomas Blank
  • Contributions by Christoph Catrein
  • Contributions by Christine van Hoof
  • Contributions by Ludwig Quidde
  • Contributions by Heinrich Schlange-Schöningen
  • Contributions by Florian Sittig
  • Contributions by Eckard Meyer-Zwiffelhoffer
  • Contributions by Ulrike Wulf-Rheidt
  • Contributions by Martin Lindner
  • Contributions by Anja Wieber
  • Contributions by Sebastian Becker
  • Contributions by Sandra Nuy
  • Contributions by Neville Morley
  • Contributions by Christoph Endres
  • Edited by Thomas Blank
  • Edited by Christoph Catrein
  • Edited by Christine van Hoof