Yezidi Studies in the Late 19th and Early 20th Centuries

With a Critical Review of Maximilian Bittner's Work and a Comprehensive Bibliography

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Extent: 286 pages

Publisher: Wiley-VCH

Series: Kurdische Studien - Beitrage aus Osterreich

Language: English

Hardback (Published)

(September 2026)

ISBN: 9783700195931

8.31 x 11.69 inches

Price: $99.00

Dieser Sammelband markiert einen „epistemologischen Wandel” in der yezidischen Forschung. Bedingungen und Erkenntnisinteresse, unter denen Wissen über yezidische Gemeinschaften und die Religion von der Mitte des 19. bis Anfang des 20. Jahrhunderts produziert wurde, werden kritisch analysiert.
Die Beiträge konzentrieren sich auf das komplexe Zusammenspiel von akademischen Interessen, kolonialen Projekten, missionarischen Strategien und sensationslüsternen Publikationen, die zu dauerhaften Stereotypen in der Wissenschaft geführt haben. Zentral ist das Werk des österreichischen Orientalisten Maximilian Bittner, dessen Übersetzungen heiliger Texte als Ausgangspunkt für die Untersuchung wissenschaftlicher Netzwerke zwischen Wien, Mossul und Sankt Petersburg dient.
Die besondere Stärke des Bandes liegt in der interdisziplinären Herangehensweise, indem Ansätze von Wissenschaftsgeschichte, Textkritik zu yezidischen Manuskripten, Studien zu Ritualobjekten in Museumssammlungen, vergleichende Analysen wissenschaftlicher Traditionen sowie eine Untersuchung der Stellung der Yezid*innen innerhalb des osmanischen Verwaltungssystems miteinander verbunden werden. Essentiell ist die Integration mündlicher Überlieferung, um zu zeigen, wie das historische Gedächtnis als Mechanismus zum Erinnern und Bewahren von Geschichte fungiert.
Der Band enthält eine beispiellose Bibliografie mit über 750 Quellen in zehn Sprachen und ist damit ein wichtiges Forschungsinstrument. Er ist eine unverzichtbare Lektüre für all jene, die sich für Religionswissenschaft, Sozialanthropologie, Postkolonialismus, Yezidi und Kurdish Studies und Wissenschaftsgeschichte interessieren. Sie bietet nicht nur eine kritische Analyse der Vergangenheit, sondern auch eine methodische Grundlage für zukünftige Forschungen.


Dieser Sammelband markiert einen „epistemologischen Wandel” in der yezidischen Forschung. Bedingungen und Erkenntnisinteresse, unter denen Wissen über yezidische Gemeinschaften und die Religion von der Mitte des 19. bis Anfang des 20. Jahrhunderts produziert wurde, werden kritisch analysiert.
Die Beiträge konzentrieren sich auf das komplexe Zusammenspiel von akademischen Interessen, kolonialen Projekten, missionarischen Strategien und sensationslüsternen Publikationen, die zu dauerhaften Stereotypen in der Wissenschaft geführt haben. Zentral ist das Werk des österreichischen Orientalisten Maximilian Bittner, dessen Übersetzungen heiliger Texte als Ausgangspunkt für die Untersuchung wissenschaftlicher Netzwerke zwischen Wien, Mossul und Sankt Petersburg dient.
Die besondere Stärke des Bandes liegt in der interdisziplinären Herangehensweise, indem Ansätze von Wissenschaftsgeschichte, Textkritik zu yezidischen Manuskripten, Studien zu Ritualobjekten in Museumssammlungen, vergleichende Analysen wissenschaftlicher Traditionen sowie eine Untersuchung der Stellung der Yezid*innen innerhalb des osmanischen Verwaltungssystems miteinander verbunden werden. Essentiell ist die Integration mündlicher Überlieferung, um zu zeigen, wie das historische Gedächtnis als Mechanismus zum Erinnern und Bewahren von Geschichte fungiert.
Der Band enthält eine beispiellose Bibliografie mit über 750 Quellen in zehn Sprachen und ist damit ein wichtiges Forschungsinstrument. Er ist eine unverzichtbare Lektüre für all jene, die sich für Religionswissenschaft, Sozialanthropologie, Postkolonialismus, Yezidi und Kurdish Studies und Wissenschaftsgeschichte interessieren. Sie bietet nicht nur eine kritische Analyse der Vergangenheit, sondern auch eine methodische Grundlage für zukünftige Forschungen.