Interadministrative Kooperationsformen im Europäischen Verwaltungsverbund
Eine rechtliche Vergleichsstudie des Europäischen Umwelt- und Wettbewerbsrechts
By (author) Lea Christmann
Paperback (Published)
(April 2026)
ISBN: 9783162002808
6.1 x 9.13 inches
Price: $164.00
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How can the hitherto inadequate enforcement of environmental law be improved in comparison to the strongly enforced competition law? Based on a study of European cooperation structures, Lea Christmann develops approaches to increase the effectiveness of environmental law and make the achievement of environmental goals more sustainable.
Effective environmental protection requires the consistent enforcement of environmental regulations. Lea Christmann therefore examines how the implementation of EU environmental law can be improved. She explores what lessons environmental law can learn from EU competition law, which has developed particularly efficient enforcement structures and “best practices” within the European administrative network over the years. Based on a reference-area analysis of this administrative network, the author develops key components for an enforcement-oriented administrative organisation and interaction, thereby opening up new perspectives for “better regulation” in EU environmental law. The analysis covers inter-administrative structures – including the Commission’s Directorates-General, the comitology and committee system, expert groups, networks, and agencies (in particular, the European Competition Network in competition law and the European Environment Agency in environmental law). It also examines core administrative functions such as information management, steering through administrative rulemaking, and supervision, for example through the Commission’s inspection and substitution powers. Building on this analysis, Lea Christmann formulates concrete reform proposals – such as establishing a Chief Ecologist position to strengthen the scientific quality of legislative proposals, or selectively involving comitology committees in certain implementing acts delegated to the Commission as an expression of residual responsibility.
Teil 1: Vergleichsstudie zu interadministrativen Kooperationsformen im Europäischen Verwaltungsverbund: Einleitung und Einordnung des Untersuchungsgegenstands
I. Die Übertragung von Verwaltungsstrukturen als Chance: Organisationsdefizit im Europäischen Umweltrecht - II. Das Wettbewerbsrecht als Vorbild: Methodik und Wahl der Referenzgebiete - III. Eingrenzung des Untersuchungsgegenstands: Forschungszuschnitt und Forschungsziele
Teil 2: Grundlagen der Übertragbarkeit von Verwaltungsstrukturen: Zum Verwaltungsverbund und den rechtlichen Beziehungen zwischen den Mitgliedstaaten und der Kommission
I. Der Europäische Verwaltungsverbund im Europäischen Umwelt- und Wettbewerbsrecht - II. Rechtsrahmen der Europäischen Verwaltungskompetenzen - III. Grenzen der Übertragbarkeit: Prinzipien der vertikalen, interadministrativen Kooperationsbeziehungen in den Referenzgebieten - IV. Zwischenergebnis
Teil 3: Akteursbezogene Gegenüberstellung der Kooperationsformen in den Referenzgebieten Umwelt- und Kartellrecht: die Europäische Kommission
I. Die Kommission als Verwaltungsträgerin - II. Einbindung von externem Sachverstand durch die Kommission
Teil 4: Akteursbezogene institutionalisierte Kooperationsformen: Ausgliederung der Durchführung des Europarechts außerhalb der Kommission - Agenturarbeit und Verwaltungsnetzwerke
I. Einführung Agenturen und Netzwerke - II. Agenturarbeit und Netzwerke im Wettbewerbsrecht - Darstellung und Auswahl der Vergleichseinheit - III. Agenturarbeit und Netzwerke im Umweltrecht - Darstellung und Auswahl der Vergleichseinheit - IV. Gegenüberstellung der relevanten Agenturen und Netzwerke in den Referenzgebieten Wettbewerbsrecht und Umweltrecht - Gegenüberstellung von ECN und EUA - V. Zwischenfazit akteursbezogene institutionalisierte Kooperationsforen
Teil 5: Informationsverwaltung als aufgabenbezogene Verwaltungskooperationsform: Analyse bestehender Informations-, Berichts-, Unterrichtungs- und Auskunftspflichten zwischen EU und mitgliedstaatlichen Verwaltungsträgern
I. Allgemeiner Teil - II. Sekundärrechtsrahmen für Informationspflichten im Wettbewerbsrecht - III. Sekundärrechtsrahmen für Informationspflichten im Umweltrecht - IV. Vergleich
Teil 6: Lenkung durch administrative Normsetzung der Kommission als aufgabenbezogene Kooperationsform
I. Tertiärrecht: Durchführungsakte und delegierte Rechtsakte, Art. 290 und 291 AEUV - II. Soft law
Teil 7: Verwaltungsrechtliche Aufsicht der Kommission als aufgabenbezogene Kooperation
I. Primärrechtlicher Rahmen und Kategorien der Aufsichtsrechte - II. Inspektionen - III. Selbsteintrittsrecht gemäß Art. 11 Abs. 6 der Kartellverfahrensverordnung - IV. Verweisungsmechanismen nach der Fusionskontrollverordnung
Teil 8: Veränderungsvorschläge für das Umweltrecht
I. Akteursbezogene institutionalisierte Kooperationsformen - II. Aufgabenbezogene Verwaltungskooperationsformen
Schlussbetrachtung: Zusammenfassung der Ergebnisse
- By (author) Lea Christmann
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