‘Die Holbeinstrasse, das ist das Europa, das ich liebe’
Achtzehn biographische Miniaturen aus dem Basel des 20. Jahrhunderts
by Thomas Blubacher
Paperback (Published)
(November 2010)
ISBN: 9783796527036
Price: $45.00
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‘Die Holbeinstrasse, das ist das Europa, das ich liebe. Infolgedessen das Einzige, das ich vermisse’, schrieb Eleonora von Mendelssohn kurz nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs aus dem New Yorker Exil an ihre Basler Freunde, den Kunsthandler Christoph Bernoulli und seine Frau Alice. Die Erbin eines grossen Namens gehorte ebenso wie der Dadaist Kurt Schwitters, der von der Basler Fasnacht begeisterte Bertolt Brecht oder der fur wenige Tage nach Basel emigrierte, dann aber ins ‘Dritte Reich’ zuruckgekehrte Theaterintendant Gustaf Grundgens zu den beruhmten Besuchern Basels. Thomas Mann hatte hier sogleich das Gefuhl, ‘er bewege sich auf heimischem Boden’. Fur andere wie den Violinisten Adolf Busch, Eva-Maria Duhan, die Grande Dame des Basler Theaters, oder den Schriftsteller Hermann Kesten wurde Basel tatsachlich zur Heimat – wenn auch nicht immer zur geliebten: ‘Sobald in dieser reichen, gepflegten und freundlichen Stadt mit ihren wohlausgestatteten Laden und gutgewaschenen Menschen jemand ein Wort an mich richtet, entsetzt mich das gurgelnde Kauderwelsch, das wie die letzte Flussigkeit aus einem Syphon herausgepresst wird’, klagte Thea Sternheim. Portratiert werden hier in insgesamt achtzehn Miniaturen, die sich Kunstlern des 20. Jahrhunderts widmen, aber auch geburtige Basler wie der unruhmlich vertriebene Theaterdirektor Oskar Walterlin, der vielfaltig begabte, aber stets gescheiterte Filmpionier, Autor und Dali-Epigone Rene Guggenheim und der nach Bali ausgewanderte Maler Theo Meier. Portratierte Personen: Lore Berger Adolf Busch Bertolt Brecht Eva-Maria Duhan Alexander Moritz Frey Gustaf Grundgens Rene Guggenheim Wilhelm Herzog Hermann Kesten Thomas Mann Theo Meier Eleonora von Mendelssohn Hannes Meyer Kurt Schwitters Thea Sternheim Charles Ferdinand Vaucher Oskar Walterlin Lisa Wenger
‘Die Holbeinstrasse, das ist das Europa, das ich liebe. Infolgedessen das Einzige, das ich vermisse’, schrieb Eleonora von Mendelssohn kurz nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs aus dem New Yorker Exil an ihre Basler Freunde, den Kunsthandler Christoph Bernoulli und seine Frau Alice. Die Erbin eines grossen Namens gehorte ebenso wie der Dadaist Kurt Schwitters, der von der Basler Fasnacht begeisterte Bertolt Brecht oder der fur wenige Tage nach Basel emigrierte, dann aber ins ‘Dritte Reich’ zuruckgekehrte Theaterintendant Gustaf Grundgens zu den beruhmten Besuchern Basels. Thomas Mann hatte hier sogleich das Gefuhl, ‘er bewege sich auf heimischem Boden’. Fur andere wie den Violinisten Adolf Busch, Eva-Maria Duhan, die Grande Dame des Basler Theaters, oder den Schriftsteller Hermann Kesten wurde Basel tatsachlich zur Heimat – wenn auch nicht immer zur geliebten: ‘Sobald in dieser reichen, gepflegten und freundlichen Stadt mit ihren wohlausgestatteten Laden und gutgewaschenen Menschen jemand ein Wort an mich richtet, entsetzt mich das gurgelnde Kauderwelsch, das wie die letzte Flussigkeit aus einem Syphon herausgepresst wird’, klagte Thea Sternheim. Portratiert werden hier in insgesamt achtzehn Miniaturen, die sich Kunstlern des 20. Jahrhunderts widmen, aber auch geburtige Basler wie der unruhmlich vertriebene Theaterdirektor Oskar Walterlin, der vielfaltig begabte, aber stets gescheiterte Filmpionier, Autor und Dali-Epigone Rene Guggenheim und der nach Bali ausgewanderte Maler Theo Meier. Portratierte Personen: Lore Berger Adolf Busch Bertolt Brecht Eva-Maria Duhan Alexander Moritz Frey Gustaf Grundgens Rene Guggenheim Wilhelm Herzog Hermann Kesten Thomas Mann Theo Meier Eleonora von Mendelssohn Hannes Meyer Kurt Schwitters Thea Sternheim Charles Ferdinand Vaucher Oskar Walterlin Lisa Wenger
- By (author) Thomas Blubacher
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