Die Anerkennung drittstaatlicher Entscheidungen nach dem Spiegelbildprinzip
Grundlagen und Herausforderungen der Gerichtsstandsvereinbarung
By (author) Victor de Lousanoff
Paperback (Unspecified)
(August 2026)
ISBN: 9783162003195
6.1 x 9.13 inches
Price: $100.00
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Victor de Lousanoff examines the recognition of judgments from third states under German law, analyzes the role of the Brussels Ia Regulation within the German mirror principle, and develops a practical, universally applicable solution for choice-of-court agreements and all other judgments from third states.
The recognition of judgments from third countries is an area of international civil procedure law that, despite ongoing Europeanization, remains governed by autonomous German law. The decisive criterion for recognition is the mirror-image principle: the German judge in charge of recognition examines whether the third country court had jurisdiction under German law. To assess this so-called “recognition jurisdiction,” the judge relies on German jurisdictional rules. These include the provisions of the Brussels Ia Regulation when the defendant is domiciled in a Member State. This gives rise to the question of whether and how the value judgments of the Brussels Ia Regulation should be taken into account within the mirror-image principle. This issue becomes unavoidable particularly in cases involving choice-of-court agreements in favor of third-country courts: the parties remove the dispute from the scope of the Brussels Ia Regulation by designating a third country court as competent. In doing so, they also indirectly determine whether recognition will later proceed under European or German law. Case law and legal scholarship have increasingly opened up to such considerations. Victor de Lousanoff analyzes the current opinions, consolidates previous proposals, and develops his own approach based on them. The result is a universally applicable formula that yields teleologically convincing and practicable outcomes both for choice-of-court agreements in favor of third country courts and for all other third country judgments.
Erster Teil Einführung und Grundlagen
Kapitel 1: Problemaufriss und Allgemeines
A. Problemaufriss
B. Eingrenzung des Forschungsgegenstands
C. Vorgehensweise und Gang der Darstellung
Kapitel 2: Die Anerkennung im internationalen Zivilverfahrensrecht
A. Wirkungen der Anerkennung
B. Gegenstand der Anerkennung
Kapitel 3: Die Schutzgerichtsstände der Brüssel Ia-VO
A. Die Funktion der Schutzgerichtsstände im europäischen Anerkennungsregime der Brüssel Ia-VO
B. Die Umgehung der Schutzgerichtsstände durch die Prorogation eines drittstaatlichen Gerichts
Zweiter Teil: Das Fehlen einer Europäischen Regelung für die Anerkennung drittstaatlicher Entscheidungen
Kapitel 1: Das Anerkennungsregime in der Brüssel Ia-VO
A. Grundlagen der Titelfreizügigkeit innerhalb der EU
B. Grenzen der Titelfreizügigkeit: Die Regelung des Art. 45 Brüssel Ia-VO
Kapitel 2: Gründe für das Fehlen einer europäischen Regelung zur Anerkennung drittstaatlicher Entscheidungen
A. Hintergründe für das Fehlen
B. Kompetenzrechtliche Möglichkeiten für eine Regelung
Dritter Teil: Die Anerkennung nach deutschem autonomem Recht
Kapitel 1: Die Vorschrift des § 328 ZPO
A. Die Struktur des § 328 ZPO
B. Die Einordnung von Gerichtsstandsvereinbarungen in § 328 ZPO: Das Spiegelbildprinzip
Kapitel 2: Die Auslegung des § 328 Abs. 1 Nr. 1 ZPO
A. Die Überschneidung beider Regelungsbereiche
B. Der Meinungsstand
Vierter Teil: Die Spiegelung der Brüssel Ia-VO
Kapitel 1: Die Grundansätze der Spiegelung
A. Die Transposition des Zuständigkeitsrechts
B. Die Spiegelung der Sachverhaltselemente
C. Die Synthese beider Ansätze nach Kern
D. Der effet réflexe als fehlende Komponente der Synthese Kerns
E. Die weiterentwickelte Synthese
Kapitel 2: Spiegelung des Art. 25 Brüssel Ia-VO
A. Die Anwendung der weiterentwickelten Synthese auf Art. 25 Brüssel Ia-VO
B. Die Wirksamkeit von Gerichtsstandsvereinbarungen nach Art. 25 Brüssel Ia-VO
C. Fazit
Fünfter Teil: Schlussbetrachtung und Ergebnisse der Arbeit
Kapitel 1: Schlussbetrachtung
Kapitel 2: Ergebnisse der Arbeit
- By (author) Victor de Lousanoff
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